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Hat einiges zu bieten: Stralsund profitiert vom UNESCO-Weltkulturerbe-Status. Foto: Stephan Rudolph-Kramer

Tourismus

Mecklenburg-Vorpommern legt im Tourismus weiter zu

19. Juni 2009
von Stephan Rudolph-Kramer

SCHWERIN. Trotz Wirtschaftskrise legt der in weiter zu. „Von Januar bis April lagen Ankünfte und Übernachtungen jeweils um 1,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag in Schwerin.
 
„1,3 Millionen Gäste buchten in Hotels, Herbergen und auf den Campingplätzen 4,8 Millionen Übernachtungen. Damit bestätigt sich bisher die vorsichtige Wachstumsprognose für 2009 in den ersten vier Monaten“, so Seidel weiter.

In den einzelnen Reisegebieten konnte die Mecklenburgische Ostseeküste am stärksten zulegen (Ankünfte: +3,1 %; Übernachtungen: +3,8 %). Auch die Mecklenburgische Schweiz und Seenplatte zeigten sich mit +3,5 Prozent bei den Ankünften und +2,1 Prozent bei den Übernachtungen überdurchschnittlich.
 
Das Reisegebiet Rügen/Hiddensee hatte im Vergleich zum Vorjahr leichte Rückgänge. Auch die Landeshauptstadt Schwerin lag noch im Minus, Stralsund legte mit UNESCO-Weltkulturerbe und dem Ozeaneum weiter im zweistelligen Bereich zu (Ankünfte: +23,9 %, Übernachtungen: +32,2 %). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb insgesamt mit 3,6 Tagen konstant, die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Betten stieg auf 25,3 Prozent (Vorjahreszeitraum 24,7 %). Die Campingplätze waren im April schon gut gefüllt und verzeichneten fast 125.000 Übernachtungen.

„Rückläufig und eine Folge der wirtschaftlichen Gesamtsituation sind die Übernachtungen ausländischer Gäste, die insgesamt um 9,2 Prozent auf knapp 112.000 zurückgingen“, sagte Seidel. „Doch auch hier muss differenziert werden. Bei Anreisen aus den Niederlanden gab es beispielsweise ein Plus von 51,3 Prozent auf 15.000.“

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