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Bayern

Mehr als Kaffee und Brotzeit

In den Hintersteiner Stuben ist die Geschichte sichtbar

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/4 vom 28. Januar 2006
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HINTERSTEIN Die Hintersteiner Stuben im Oberallgäuer Gebirgsdorf Hinterstein haben Grund zum Feiern: Seit 25 Jahren gibt es das urige Gasthaus im Ostrachtal zu Füßen der imposanten Gipfel der Oberallgäuer Bergwelt. Wirt Siegfried Wittwer sorgte schon vor einem Vierteljahrhundert beim Bau des Gasthauses dafür, dass dieses Gasthaus mehr bietet als nur Kaffee und Brotzeit: Hier ist Geschichte sichtbar.

Als er vor 25 Jahren im Nachbarort Hindelang der alte Stadel des ehemaligen Jagdschlosses abgebrochen wurde, sicherte sich Siegfried Wittwer die aus dem 16. Jahrhundert stammenden Balken der Decken – und baute sie in seine Hintersteiner Stuben ein. Aber nicht nur damit machte Wirt Wittwer Geschichte sichtbar: An der Hausfassade weisen große Lettern auf einem patinierten Kupferblech auf sein Gasthaus im Ostrachtal hin. Diese Kupferstücke stammen vom Dach von Schloss Neuschwanstein. Dessen Dach wurde in den 1980er Jahren erneuert, für die „Hintersteiner Stuben“ sprangen ein paar Quadratmeter der alten Schlossbedeckung ab.

In den vergangenen 25 Jahren hat sich das Traditionslokal zu einem beliebten Ausflugslokal entwickelt. Esbietet 50 Plätze plus die gleiche Anzahl auf der Sonnenterrasse. Gerichte mit Wild aus dem Hintersteiner Jagdrevier und andere Allgäuer Spezialitäten oder selbst gebackene Kuchen zum Nachmittagskaffee haben im vergangenen Vierteljahrhundert die „Hintersteiner Stuben“ nicht nur bei den Stammgästen zu einem Begriff werden lassen.


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