Nordrhein-Westfalen
Mehr Fisch als Fleisch
Saitta Ristorante:Fischrestaurant als viertes Standbein
DÜSSELDORF „Darauf schienen die Leute gewartet zu haben“, erklären Michelangelo und Guiseppe Saitta den Ansturm der Gäste auf das neue „Saitta Ristorante“. In dem schmalen, nur 60 Plätze großen Restaurant am Barbarossaplatz führte knapp zwei Jahre lang die TV-Köchin Susanne Vössing ihr erstes Restaurant mit französischer Küche. Sie musste zu Anfang des Jahres schließen – wegen Gästemangel und zu hoher Kosten im bevorzugten Stadtteil Oberkassel.
Die Saitta-Brüder haben das Restaurant am Barbarossaplatz als viertes Standbein ihres kleinen italienischen Gastro-Imperiums im linksrheinischen Düsseldorf übernommen. Als Kontrastprogramm zu der benachbarten Salumeria, dem gegenübergelegenen Wein-Restaurant „Saittavini“ und der Osteria in Niederkassel kam für sie nur das Konzept eines reinen Fischrestaurants in Frage. „Düsseldorf liebt Italienisch. Fisch und leichte Küche liegen im Trend“, so Saitta.
Acht Vorspeisen, drei Suppen, sechs Fischhauptgerichte, vier Pastazubereitungen mit Fisch stehen auf der Karte. Für Nicht-Fischesser gibt es je ein Lamm- und Kalbfleischgericht. Das Preisniveau liegt bei 20 bis 27 Euro für die Hauptgerichte.
Das Führungsteam mit Geschäftsführer Mario Fratesi und Service-Chef Ugo Mani besteht bis auf den Küchenchef aus Italienern. Manfred Wehrisch, der vorher im „De Medici“ arbeitete, ist jedoch mit der italienischen Küche bestens vertraut. Als Spezialitäten des Hauses entwickelte Wehrisch Sauerbraten vom Seeteufel im Kartoffelpüreekranz und Cacciucco Livornese (eine italienische Fischsuppe), die sofort zu den Gästefavoriten aufstiegen.

