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Hauptstadt Berlin

Mit Bilanz zufrieden

Hotel Adlon Kempinski Berlin legt Zahlen für 2003 vor

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/38 vom 18. September 2004

BERLIN (ur). Jean K. van Daalen zeigte sich recht zufrieden: Sowohl was den UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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angeht als auch was die Auslastung betrifft. Seine noble Herberge am Pariser Platz konnte im vergangenen Jahr zulegen. Der Umsatz stieg von 32,6 Millionen Euro im Jahr 2002 auf 35,2 im vergangenen Jahr. Es wurde ein House Profit von 10,8 Millionen Euro erzielt (2002: 9,8 Millionen Euro). Damit entspricht der GOP 30,8 Prozent vom Gesamtumsatz. Letzten Endes bleibt ein Nettogewinn)Bezeichnung für den wirtschaftlichen Gesamterfolg eines Unternehmens.
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von rund 100.000 Euro.

Man habe schon höhere Gewinne gemacht seit der Eröffnung 1997, so der Geschäftsführende Direktor des Hotels. Der Umsatz übrigens, van Daalen sieht es mit einem weinenden und einem lachenden Auge, sei in Ordnung, wenn es um Essen und Trinken gehe. Die Gastronomie sei mit 46,1 Prozent am Umsatz beteiligt, die LogisÜbernachtung. Übernachtungspreis ohne Frühstück.
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„nur“ mit 47,5 Prozent.

Gourmetschiene lässt

zu wünschen übrig

Die restlichen 6,4 Prozent kommen aus anderen Quellen. Ein Verhältnis, das dem Hotelier so ganz nicht behagt. Schließlich ist die vornehmste Aufgabe des Hoteliers ja der Verkauf von Hotelbetten. Und: Die Gastronomie halte stets manche Unwägbarkeit parat – die Gourmetschiene beispielsweise sei alles andere als gewinnträchtig, so Jean K. van Daalen.

Mit einer Auslastung von 58 Prozent (2002: 56, Zielstellung 2003: 57 Prozent) könne man so recht nicht zufrieden sein, schätzt der Hotelier ein. Allerdings bei einem für Berlin außergewöhnlichen guten Durchschnitts-ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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von 273 Euro kann man auch mit dieser Auslastung ein gutes Ergebnis erreichen, wie die eingangs genannten Zahlen belegen.

Damit liegt man um 16 Euro unter dem Vorjahrespreis. Wenn 2 Langzeitgäste in Suiten (2000 bis 3000 Euro pro Nacht) ausziehen, weil sie in Berlin eine Wohnung genommen haben, so schlägt sich dies im durchschnittlichen Zimmerpreis sehr schnell nieder. Um das Wohl der Gäste kümmern sich aktuell rund 400 Mitarbeiter, darunter 72 Auszubildende. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der 106.454 Adlon-Gäste betrug im vergangenen Jahr 2,2 Tage. Von ihnen kamen 53 Prozent aus Deutschland, 47 Prozent demzufolge aus dem Ausland. Untersucht man letztere näher, so kamen 25 Prozent aus europäischen Ländern, 14 Prozent aus Amerika, 8 Prozent aus Asien und anderen Ländern.

In diesem Jahr erwartet das Hotel eine um 4 Prozentpunkte höhere Auslastung – ergo 62 Prozent. Darauf darf man gespannt sein – wurde doch im April die Adlon Residenz eröffnet, was dem Hotel zusätzlich 70 Zimmer, 12 Suiten eingeschlossen, beschert. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch der Umbau im Stammhaus: 48 Gästezimmer sollen so miteinander kombiniert werden, dass daraus 24 Suiten entstehen – letzten Endes wird das Haus nach AbschlussBezeichnung für die letzte Stufe im Verkaufsprozess.
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der Arbeiten über 382 Zimmer und Suiten verfügen.

Bereits im vergangenen Jahr eröffnete das Adlon Palais – mit ihm das Felix, und ein zweites Restaurant steht zur Eröffnung bereit. Außerdem ist hier ein zweiter, ebenfalls 500 Quadratmeter großer Ballsaal entstanden sowie weitere Veranstaltungsräume. So verfügt das Hotel nunmehr über eine 2500 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche, die allerdings zweigeteilt bleibt – im Stammhaus und eben im Palais. Highlight in letzterem aber ist der private China Club, dessen elegante Ambiance und kulinarische Genüsse gelobt werden – von den Mitgliedern, deren man einst 2000 zählen möchte. Allerdings hat man selbst das Zwischenziel von 1000 noch nicht erreicht. Monatlich, so van Daalen, kommen 10 bis 12 hinzu, 50 müssten es sein.

Hoteleingang bald

mit Baldachin?

Außerdem, so der Hotelier, der zugleich Präsident des hauptstädtischen Hotel- und Gaststättenverbandes ist, seien die Hoffnungen gewachsen, dass das noble Hotel in diesem Jahr vielleicht doch seinen Eingangs-Baldachin erhält. Mündliche Zusagen habe er zur Genüge gesammelt, es fehle allein die entscheidende Unterschrift, so van Daalen. Ein Thema, das seit Jahr und Tag der Adlon-BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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-Pressekonferenz die Würze gibt.

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