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Nordrhein-Westfalen

Mit Blumen wurde Karl-Heinz Balke (3.v.l.) aus dem Kreisvorstand Minden-Lübbecke verabschiedet. Neuer Vorsitzender ist Dieter Müller (rechts), neue Kassenprüferin Ute Bewig (Mitte). Foto: Linnemann D

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2003/1 vom 4. Januar 2003

HILLE (ml). Führungswechsel im Kreisverband Minden-Lübbecke: Der Mindener Ortsvorsitzende Dieter Müller (49) wurde auf der Jahreshauptversammlung einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Vorgänger Karl-Heinz Balke (65) hatte aus Altersgründen nicht mehr kandidiert und Dieter Müller als Nachfolger vorgeschlagen.

Der neue Vorsitzende ist Pächter des Rast- und Gasthauses Grasshof an der B 61. Bevor er 1993 als Wirt der Mindener Kneipe „Sockenschuss“ in die Gastronomie wechselte, war er 15 Jahre im AußendienstMan unterscheidet zwischen unternehmenseigenem Außendienst und freien Handelsvertretern vor Ort.
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einer Brauerei tätig. Neu in den Kreisvorstand gewählt wurde auch Kassenprüferin Ute Bewig. Der erste stellvertretende Vorsitzende Günter Göltzer und der zweite stellvertretende Vorsitzende Heinrich Huck-Schütte wurden in ihren Ämtern bestätigt. Ein weiterer Themenschwerpunkt der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Buschklause“ in Hille-Hartum war die Neuregelung der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung für Kleinbetriebe, worüber Dr. med. Anja Usche von der BerufsgenossenschaftZwangsverband der versicherungspflichtigen Unternehmer mit der Aufgabe, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten und die Verletzten/Erkrankten sowie ihre Hinterbliebenen zu entschädigen.
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NG die rund 50 Teilnehmer informierte.

Seit dem 1.1.1999 ist jeder Unternehmer gesetzlich verpflichtet, für die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung seines Betriebes zu sorgen. Am

1.1.2001 begann die Übergangsfrist, die den Betrieben bleibt, eine der Möglichkeiten in Angriff zu nehmen, die ihnen die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) A6 und A7 einräumen.

Diese Möglichkeiten hängen zunächst von der Betriebsgröße ab. Betriebe mit mehr als 10 vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern (gerechnet wird nicht nach Köpfen, sondern nach Arbeitsstunden) fallen automatisch unter die so genannte Regelbetreuung. Kleinere Betriebe waren bislang durch Sonderregelungen von der Betreuungspflicht ausgenommen. Künftig sind sie in der Pflicht, können aber wählen zwischen der Regelbetreuung (s.o.) oder dem Branchenmodell (Infos beim Verband). Thomas Keitel, Hauptgeschäftsführer des Bezirksverbandes Ostwestfalen, hatte aktuelle Zahlen des Landesamtes für Statistik mit nach Hille gebracht. Demnach verzeichneten die Beherbergungsbetriebe im Kreis Minden-Lübbecke im Jahr 2000 ein Plus von 11 Prozent bei den Gästezahlen (265099) und ein Plus von 13,1 Prozent bei den Übernachtungszahlen (1488297). Die größten prozentualen Gewinne bei den Übernachtungen verzeichneten Petershagen (+29,7%), Minden (+17,7%) und Bad Oeynhausen (+16,1%). Die höchsten Bettenauslastungen wurden in Bad Oeynhausen (63,5%), Petershagen (48,8%) und PreußischOldendorf (41,9%) registriert. Insgesamt waren die 8049 im Mühlenkreis in 133 Betrieben mit mindestens neun Gästebetten angebotenen Betten im Jahr 2000 zu 51% ausgelastet, was einer Steigerung von knapp 14% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieser erfreulichen Zahlen seien die fünf Expo-Monate hinter den viel zu großen Erwartungen zurückgeblieben, kommentierte Keitel.


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