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Ein Prosit auf den Weltmeister: (ganz rechts) der neue Titelträger Silvio Escher

© Archiv

Sachsen

Mit gebeizter Entenkeule zum Sieg

Der sächsische Meister Silvio Escher gewinnt die diesjährige Sauerbraten-WM / Finale im Wernesgrüner Brauerei-Gutshof

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006

WERNESGRÜN. Wer bereitet den besten Sauerbraten zu? In einer Mischung aus Kochshow und Entertainment veranstaltete der Arbeitskreis Deutscher Sauerbraten die diesjährige Weltmeisterschaft. Sechs Köche aus Liechtenstein und Deutschland standen im Finale. Und rund 100 geladene Gäste wurden im Wernesgrüner Brauerei-Gutshof Zeugen eines t einzigartigen Koch-Spektakels.

Für das Gastgeberland standen Profis aus Bayern, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen und dem Vogtland am Herd. Trotz der ausgezeichneten Ergebnisse aller Beteiligten, konnte es am Ende nur einen Sieger geben: In der knappsten Entscheidung seit Bestehen des 2002 ins Leben gerufenen Wettbewerbs hatte am Ende der Sachse Silvio Escher (36) vom 4-Sterne Hotel Goldener Löwe (Meißen) die Nase vorn.

In diesem Jahr hatten die teilnehmenden Köche die Aufgabe, einen leichten und kreativen Sauerbraten zu kochen. Vom traditionellen Rindfleisch über Büffel bis hin zu Lamm und Kalb wurden alle nennenswerten Fleischsorten verkostet, die für eine Sauerbraten-Kreation in Frage kommen. Über die Ergebnisse staunte die 15-köpfige Jury nicht schlecht. Für den amtierenden Sauerbraten-Weltmeister Sebastian Hofmeyer war der „Zuwachs an Kreativität schon sehr bemerkenswert“.

Nach fast vierstündiger Verkostung und Bewertung fiel die Entscheidung zugunsten des sächsischen Meisters Silvio Escher. Er präsentierte einen Sauerbraten von der Ente in zwei Gängen. Dabei korrespondierte eine mit Himbeeressig gebeizte Entenkeule als Strudel mit Stopfleberkern mit einer marinierten Kirschtomate, gefüllt mit Himbeeren und serviert im Himbeerdampf. Olaf Albrecht, Jury-Mitglied und beim Mitveranstalter Wernesgrüner zuständig für den Bereich SponsoringFörderung von Personen oder Organisationen im kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Bereich durch Unternehmen mithilfe von Geldern oder Sachleistungen.
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und Events, war von der Performance der Köche begeistert: „Unsere Pils-Legende und die weltmeisterlichen Sauerbraten passen geschmacklich und inhaltlich hervorragend zusammen.“

Als Sieger des Internationalen Sauerbratenwettstreits wird Escher den WM-Titel bis zur nächsten Weltmeisterschaft 2007 tragen. „Verbunden mit dieser Auszeichnung sind in der Regel zahlreiche medienwirksame Auftritte des Preisträgers, von dem er und sein Arbeitgeber noch sehr profitieren werden“, so Mitorganisator Stephan Trutschler vom Arbeitskreis Deutscher Sauerbraten. Trutschler hat zusammen mit dem Vogtländer Urgestein Michael Winkler diesen Wettbewerb aus der Taufe gehoben. Zum Wettbewerb angetreten waren neben „Sachsen-Meister“ und neuem WM-Titelträger Silvio Escher vom Goldenen Löwen Meißen auch Andreas Scholz vom Hotel-Restaurant Russischer Hof in Weimar, Bianca Schubert vom Restaurant Friedenshöhe im vogtländischen Klingenthal, Eugen Kanka vom GasthofBeherbergungsbetrieb, der einem Schank- oder Speisebetrieb angeschlossen ist.
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Obermeier aus Allershausen bei München und Alexander Gruhne vom Ringhotel Sellhorn in Niedersachsen. Leider gab es in diesem Jahr nur einen Bewerber aus dem Ausland – den Liechtensteiner Benedikt Gessler vom Business Hotel-Restaurant Residence Vaduz. red


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