Hamburg
Mit Schirmen gegen Lärm
Bezirksamt fordert Maßnahmen, die zur Posse geraten
HAMBURG. Der Streit um die Außengastronomie in der Schanze entwickelt sich zur Posse. Kaum sind die Parkbuchten in der Susannenstraße zugebaut worden, um mehr Platz für die Außengastronomie zu schaffen, droht das Projekt wieder einmal zu scheitern. Wer Tische und Stühle nach draußen stellen will, musste bis zum 22. Juli eine Sondergenehmigung beantragen. Dazu gehört der Nachweis eines Schallschutz-Schirmes. So will es das Bezirksamt Altona.
Nur, wie dieser Schirm aussehen soll, kann derzeit niemand sagen. Das Bezirksamt nennt als Bezugsquelle die FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
weiter mit Mausklick... May in Betzenweiler bei Ulm. Doch Geschäftsführer Klaus-Peter May weiß von nichts: „Wir haben einen solchen Schirm noch nicht hergestellt, werden jetzt einen Prototyp bauen.“ Immer wieder hat es in der Vergangenheit Beschwerden von Anwohnern über Lärmbelästigungen durch die Gastronomie gegeben. Jetzt geht der Konflikt in die nächste Runde. mth
