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Bayern

Moderne Wirtschaft mit Tradition

Brauereigasthaus Drei Königinnen in neuer Hand / Gaststätte soll auch mittags öffnen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/48 vom 27. November 2004

AUGSBURG Ein traditionsreiches Gasthaus kommt in neue Hände: Ende Oktober übernimmt der Gastronom Olaf Schaub das „Drei Königinnen“ in der Altstadt Augsburgs, nachdem die Augusta-Brauerei den PachtvertragÜberlassung von Miet- und Pachtgegenständen gegen Entgelt auf eine bestimmte oder unbestimmte Zeit festgelegt sowie hinsichtlich der Rückgabepflicht eingeschränkt.
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mit dem bisherigen Betreiber nicht mehr verlängert hat. Die Brauereichefs Peter und Sohn Peter Josef Engelsmann wünschen sich eine „moderne Wirtschaft“ die mittags wieder geöffnet ist und somit auch Besucher der nahe gelegenen Fuggerei anspricht. Der bisherige Betreiber Elmar Lochbrunner glaubte nach seiner Erfahrung nicht an einen Erfolg der Mittagsöffnung aufgrund der Lage und der fehlenden Parkplätze. Zudem hätten sich die Strukturen verändert. Die Leute gingen mittags weniger zum Essen, sagt Lochbrunner.

Der Augsburger Gastronom Schaub ist der dritte Pächter, der die Gaststätte in der Jakobervorstadt mit großem Biergarten seit der Übernahme durch die Augusta-Brauerei geführt hat. Das Unternehmen hatte, so Juniorchef Peter Josef Engelsmann, das Anwesen Anfang der 90er Jahre gekauft und gründlich renoviert, um es unweit seiner Produktionsstätte am Lauterlech zu seinem Brauereigasthaus zu machen. In dem Haus haben BewirtungBetriebliche, meist entgeltliche Verköstigung von solchen Personen, die keine Arbeitnehmer des Unternehmers sind .
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und ein kühler Schluck Bier Tradition. Wie aus einer Chronik hervorgeht, diente es bereits Anfang des 17. Jahrhunderts als Brauerei. Mit einer Ausnahme befand sich die Wirtschaft über die Jahrhunderte hinweg immer in den Händen eines Braumeisters beziehungsweise einer Brauerei. Im 19. Jahrhundert wurde das Anwesen unter dem Namen „Lochwirt“ im Grundbuch geführt, der Name der Wirtschaft lautete aber ursprünglich „Zu den drei Königinnen“. Als „Drei Königinnen“ firmiert es heute wieder.

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