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Mecklenburg-Vorpommern

Mozart und Tafelspitz

Küchenchef im Landhotel de Weimar lässt sich vom Grünen Veltliner inspirieren

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006
 Stephan Rudolph-Kramer

LUDWIGSLUST. Die Alpenrepublik gab sich die Ehre: Mit österreichischen Spezialitäten hat das Landhotel de Weimar in Ludwigslust eine Woche lang seine Gäste verwöhnt (siehe nebenstehendes Interview).

Das Angebot reichte von Mozart fürs Gehör bis hin zu Salzburger Nockerln, Grünem Veltliner und Wiener Tafelspitz für den Gaumen. Speziell für diese Aktion hatte Küchenchef Wilfried Glania-Brachmann, der gemeinsam mit Petra Fuchs das Landhotel de Weimar führt, ein Österreich-Menü entworfen: Salat vom Muskatkürbis mit geliertem Bachsaibling und Steinpilz-Vinaigrette, gebratene Gänseleber an Zartbitterschokolade mit Cassis und Blaubeeren, Rehrücken mit gebackener Birne und Rotkrautstrudel, Dessert von Haselnüssen sowie österreichischer Hartkäse aus Rohmilch und Quittensenf.

Die Inspiration für dieses Fest der Sinne kam den beiden Inhabern des Landhotels im Frühjahr auf der Düsseldorfer Fachmesse Pro Wein. Dort hatten sie österreichische Weine probiert und anschließend aus der Idee ein Konzept entwickelt. Dabei entstanden drei Veranstaltungen, die sich alle um das Thema rankten: Im Rahmen einer Weinschule degustierte Petra Fuchs österreichische Weine. Sie stellte Weiß- und Rotweine sowie die im Norden eher selten anzutreffenden Dessertweine vor. Begleitend gab es dazu Produkte vom „Käseladen“ Schwerin, der laut Feinschmecker zu den Besten in Deutschland zählt. Am Abend darauf lud das Haus zum Wein- und Küchenfest ein, bei dem die Gäste edle Tropfen vom Weinbaugebiet am Ostufer des Neusiedlersees und die Küche von Wilfried Glania-Brachmann kennen lernen konnten.

Den Höhepunkt der Woche bildete eine Österreich-Gala, die von einem Sonderkonzert im Goldenen Saal des Schlosses Ludwigslust eröffnet wurde. Die Meisterschüler der Hochschule für Musik und Theater Hamburg spielten Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart. Das anschließende 8-Gänge-Menü wurde von Weinen aus dem Kremstal begleitet.

Stephan Rudolph-Kramer


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