Mecklenburg-Vorpommern
Netzwerk soll Schub bringen
Die Jugendunterkünfte des Landes sind heiß begehrt
von Manfred Gerlach
ROSTOCK „Für uns sind Jugendliche nicht nur die Gäste von morgen, sondern schon Werbeträger für heute. Wer als Schüler nach der Klassenfahrt über erlebnisreiche Tage in Mecklenburg-Vorpommern berichtet, bestimmt schon jetzt maßgeblich die Urlaubsplanung der Eltern“, so würdigt Uwe Barsewitz, Hauptgeschäftsführer im DEHOGA-Landesverband gegenüber der
Eine Arbeitsgemeinschaft, die im Auftrag des Landestourismusverbandes die Kinder- und Jugendreisen organisiert. Er brachte ihr im von der Internationalen Jugendreiseorganisation ausgeschrieben Wettbewerb um das attraktivste jugendtouristische Angebot den zweiten Platz hinter Schleswig-Holstein ein. Peter Schwarz, er koordiniert die Arbeitsgemeinschaft, registriert im Ergebnis eine wachsende Nachfrage. „Besonders positiv bewerten die Interessenten unser schnelles reagieren. Wir beraten die Anbieter, schulen Mitarbeiter und vergeben Qualitätszertifikate. 26 der 271 Jugend-Häuser dürfen sich mit Sternen schmücken. Auch bei Jugendreisen wächst der Anspruch. Wir integrieren uns voll in die Qualitätsoffensive des Gastgewerbes im Land“, bekennt Peter Schwarz.
Schüler und Jugendliche sind die Gäste von morgen. So sind die 271 Jugendunterkünfte in Mecklenburg-Vorpommern für das Gastgewerbe von großer Bedeutung. Beachtliche 2,4 Mio. Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr in diesen Unterkünften registriert. Fast die Hälfte davon entfallen auf Schulklassen, die in Jugendherbergen, Schullandheimen oder Jugendhotels Quartier beziehen.
