Baden-Württemberg
Neue Pächter stellten sich vor
Ein Neuanfang ist gemacht: zufriedene Gesichter im Schömberger Kurhaus-Restaurant. Foto: ms
SCHÖMBERG (ms). Im vergangenen Jahr wurden 800 000 Euro in den Umbau des Kurhaus-Restaurants gesteckt und Bürgermeister Gerhard Vogel sagte bei der Vorstellung der neuen Pächter des Restaurants: „Wir sind stolz, ein so schönes Ambiente geschaffen zu haben.“
Die Neubesetzung des Restaurants wurde von der Gemeinde ausgeschrieben, denn man legte Wert auf ein sehr gutes Pächterehepaar. Das scheint die Gemeinde mit Regine und Friedrich Staud gefunden zu haben. Sie haben sich in einer dreimonatigen Probezeit, die jetzt beendet ist, bewährt. Sie wurden jetzt von Bürgermeister Gerhard Vogel und Kurdirektor Bernd Suppus im Kurhaus vorgestellt.
Friedrich Staud war schon in großen Häusern als Küchenchef tätig und Ehefrau Regine arbeitet seit 1979 als Servicefachkraft. Da es in Schömbergs Kurhaus auch notwendig ist, den Säulensaal sowie den Silbersaal mit zu bewirtschaften, stellt sich für die neuen Pächter die Frage, ob sie das auch bewerkstelligen können.
Klare Antwort: „Wir haben schon einige Großveranstaltungen gemacht, seit wir da sind, und die Resonanz war sehr gut.“ Es gab also für die Gemeinde kein Problem mit den Pächtern einen einjährigen Vertrag abzuschließen, der jederzeit verlängert werden kann. Friedrich Staud war, bevor er nach Schömberg kam, bis Mitte des vergangenen Jahres in der Sportgaststätte in Langensteinbach beschäftigt, stieß zufällig auf die Anzeige, in der Schömberg einen Pächter für die Kurhausgaststätte suchte. Man entschloss sich für den Wechsel. In Schömberg stehen 90 Plätze im Restaurant und 300 Plätze im Säulensaal und Silbersaal zur Verfügung. Im Jahr 1971 hat Friedrich Staud im „Hotel Post“ in Schönmünzach seine Kochausbildung abgeschlossen. In Baden-Baden hat er seine Meisterprüfung gemacht. Küchenchefstellen im „Waldhotel“ in Straubenhardt und „Hotel Valsana“ in Bad Wildbad folgten und als Abrundung seiner Schnupperjahre verdingte er sich im Ringhotel in Ratstatt. Regine Staud verfügt über Erfahrungen in der Betreuung der Gäste.
Sie versicherte, wie auch Ehemann Friedrich, dass nur frisch zubereitete Speisen auf den Teller und zum Gast kommen. Friedrich Staud, der neben dem Beruf auch noch Jäger ist, bereitet ganz besonders gern Wildgerichte zu. Er bezieht sein Wild aus heimischen Wäldern. Nach Ostern wird mit verschiedenen Aktionen begonnen.