Sachsen
Neue Restaurants im Paulaner Palais
Außer dem Café Madrid ist in dem Gebäude auch ein kleines bayerisches Lokal geplant
LEIPZIG. Acht Monate nach Auslaufen des Pachtvertrages von Wirt Josef Hutter kehrt wieder gastronomisches Leben in das Paulaner Palais in der Klostergasse ein.
„Das Café Madrid“, so der künftige Betreiber Karsten Schmidt, „wird ab Oktober kulinarische Spezialitäten aller spanischen Provinzen und dazu die passenden Getränke servieren.“ Schmidt war in den vergangenen sechs Jahren Chef im Pata Negra in der Karl-Liebknecht-Straße. Das Café Madrid wird über 230 Innenplätze und 180 Plätze im Außenbereich verfügen.
Auf die bayerische Lebensart muss das Paulanerpalais, über dem 1920 erstmals blau-weiß geflaggt wurde, trotzdem nicht verzichten. Holger Böhme, seit Jahren Hausherr im Kartoffelhaus Nr. 1, wird parallel zum „Spanier“ ein bayerisches Restaurant eröffnen. Weißbier und Haxen stehen auf der Karte. Platz ist für 85 Gäste. Bei Feiern, die die Kongressräume einbeziehen, können es auch rasch mehr als doppelt so viele sein. jg
