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Nordrhein-Westfalen

NRW Sieger der Fußball-WM

Bettensuchmaschine soll Kapazitäten ausschöpfen helfen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/30 vom 24. Juli 2004

BOCHUM/KÖLN (gm). Laut einer jetzt vorgelegten Studie soll die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen am stärksten von der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland profitieren. Die Ruhr-Universität Bochum und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung NRW (GfW) haben diese Studie in Kooperation mit der Berliner Wegweiser GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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erarbeitet. In den drei Austragungsorten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln werden ein Viertel der 64 WM-Spiele stattfinden. Von den rund 500 Mio. Euro noch zu vergebenden Geldern für Investitionen wird NRW einen Großteil erhalten.

91 Prozent der Entscheidungsträger und Investoren schätzen die wirtschaftliche Bedeutung als hoch oder sehr hoch ein. Dortmund und Gelsenkirchen liegen dabei auf den ersten beiden Plätzen. Köln kommt auf Platz 5 aller 12 Austragungsorte.

Die Experten glauben jedoch, dass es an hochwertigen Unterkünften und an Bettenkapazität fehle. „In Nordrhein-Westfalen insgesamt sind ausreichend viele Betten in allen Kategorien vorhanden, denn man muss natürlich über die Stadtgrenzen hinausblicken und die umliegenden Regionen bei der Unterbringung unserer Gäste mit einbeziehen“, meint Dr. Robert Datzer, Geschäftsführer des NRW Tourismus in Köln. Damit jeder WM-Besucher eine Unterkunft nach seinem Geschmack finden kann, werde zurzeit an der Erstellung einer NRW-weiten Bettensuchmaschine gearbeitet. Über das geplante Internet-Portal werde man sich bei den zu erwartenden Gästen als „Basislager“ für den gesamten WM-Besuch empfehlen und die Potenziale bestmöglich ausschöpfen.

In Köln seien vor allem Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur nötig, insbesondere mit Blick auf die Anbindung des Stadions. Abseits der Austragungsorte benannten die Experten konkrete Investitionschancen in drei weiteren Städten. Für Düsseldorf sehen sie einen Bedarf im Informationstransfer im Bereich der MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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. In Essen (Bahnhof) und Leverkusen (Stadiontechnik, Stadionerweiterung, Straßenbau) stehen Investitionen in die Infrastruktur an.

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