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Hotellerie

Nürnberger Spielwarenmesse beschert weniger Hotelgäste

3. Februar 2009

NÜRNBERG. Die Zeiten, in denen sechs Tage lang in ganz Nürnberg kein einziges Bett mehr zu finden war, sind vorbei: Obwohl die Spielwarenmesse noch immer für gute Umsätze sorgt, sind dennoch längst nicht mehr alle Hotelbetten belegt.

Mit der Wirtschaftskrise habe diese Entwicklung aus Sicht der Branche allerdings noch nichts zu tun. "Wir merken einfach, dass es mehr Hotels in Nürnberg gibt", sagte Brigitte Kaltenecker von Ringhotel Loew’s Merkur der regionalen Zeitung "Der Bote". Etwas "zäher" als in den Vorjahren sei das Geschäft, bestätigt auch Sabine Powels vom Hotel Victoria. Und Jörg Schlag meldet für die beiden Arvena Hotels an allen Tagen noch freie Zimmer.

Auch Michael Weber, Chef der Congress- und Tourismuszentrale, sieht in dem gestiegenen Angebot den Grund für das Ausbleiben der Gäste. 9264 Hotelzimmer gibt es in Nürnberg und Fürth, vor acht Jahren waren es noch 1000 weniger. Erst im August vergangenen Jahres hat an der Bahnhofstraße ein weiteres Haus der Kette Motel One mit 199 Zimmern eröffnet.

Messetarife sind dennoch weiter üblich, auch wenn viele Hotels ihre Zimmer zu günstigeren Konditionen während der Messe anbieten, die aber dennoch teurer als gewöhnlich sind. Viele Firmen seien aber nicht mehr bereit, ihre Mitarbeiter volle sechs Tage auf die Messe zu schicken. Drei Tage blieben die meisten. Einige suchen sogar Privatunterkünfte,
um die Hotelkosten zu sparen oder fliegen abends mit dem Flugzeug wieder zurück.

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