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Qualität ist Trumpf: Der Bayerische Brauerbund setzt auf hochwertige Produkte

Zulieferer

Nur geringes Absatzminus für bayerisches Bier

3. Februar 2010

MÜNCHEN. Bayerns Brauer blicken zuversichtlich nach vorne. Mit Absatzminus von 1,6 Prozent stehen sie im Bundesvergleich relativ gut da. Denn deutschlandweit ist der im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent eingebrochen.

Zu dem relativ guten Ergebnis hat auch das Ausfuhrgeschäft beigetragen. Mit einer Exportquote von 15 Prozent – das entspricht knapp 3,4 Mio. Hektoliter – erreichte die Branche in 2009 das drittbeste Ausfuhrergebnis ihrer Geschichte.

Eine weitere bedeutende Stütze des bayerischen Bierabsatzes bleibt alkoholfreies Bier. Das Segment konnte im vergangenen Jahr neuerlich 12 Prozent zulegen. Dazu trug vor allem das alkoholfreie Weißbier bei.

Nach Ansicht von Brauerpräsident Michael Weiß sind die Menschen zunehmend bereit, für individuelle, hochwertige Produkte auch einen angemessenen Preis zu bezahlen. Die bayerische Brauwirtschaft stehe für Werte, auf die gerade in der Krise die Menschen wieder stärker zurückbesinnen: Regionalität, Authentizität, Individualität und Qualität.

„Biervielfalt und regionale Bierkultur sowie personalintensive Service- und Dienstleistungsstrukturen sind nur dann aufrecht zu erhalten, wenn sie der Endverbraucher wertschätzt“, so Weiß. Er sieht daher gute Chancen für die über 620 bayerischen Brauereien, sich weiterhin erfolgreich Markt zu behaupten.

Damit „Bayerisches Bier“ seinen weltweit positiv belegten Ruf behält und gegen Verwässerungen und Trittbrettfahrerei geschützt wird, will der Bayerische Brauerbund weiter kämpfen für den von der EU gewährten Schutz der Bezeichnung „Bayerisches Bier“ als „geschützte geographische Angabe“. Unterstützt wird der Verband bei seiner Öffentlichkeitsarbeit für seine Produkte seit November 2009 durch die 1. Bayerische Bierkönigin Franziska Sirtl. red

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