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Bei Tollwood wird aufgetischt: Was auf die Teller kommt, bestimmt Sarah Wiener

© Astrid Filzek-Schwab

Bayern

Oper mit Sarah Wiener

Die Star-Köchin hat das kulinarische Konzept für das Bankett bei Tollwood entwickelt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006
 Astrid Filzek-Schwab

MÜNCHEN. In eine kulinarische Märchenwelt verführt das diesjährige Tollwood-Festival im Winter. Passend zur Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ hat die Fernsehköchin Sarah Wiener exklusiv ein kulinarisches Konzept erstellt.

„Ob Vorspeise, Hauptspeise oder Dessert. Bei allen Gerichten liegt die Assoziation an den Wald nahe. Es geht darum, den Besuchern ein Gesamterlebnis zu ermöglichen“, so Wiener. Das „Wald-Bankett“ startet mit einem Vorspeisen-Picknick-Körbchen und führt den Gast zu diversen Stationen, an denen Leckerbissen wie Fisch und Hirsch frisch zubereitet werden – alles rein biologisch. „Wir wollten eine Form finden, die über den Rahmen der normalen Dinnershow hinausgeht“, sagte die Köchin.

Im Sommer hat sie sich mit dem Team von Arena One zusammengesetzt und ein kulinarisches Konzept entwickelt. „Wichtig war uns, dass das Essen zu der Oper passt, ihren Charakter widerspiegelt“, sagt Wiener. Bereits am Eingang erwartet die Gäste eine Überraschung: Sie erhalten einen Picknickkorb mit den Vorspeisen Waldpilze in Gelee mit Kräuterschmand und Krebssalat.

Besonders wichtig ist ihr, dass die Gäste beim Kochen zusehen können: An vier Kochstationen arbeiten zehn Köchinnen und Köche vor den Augen der Gäste. Der Fisch wird à la minute gebraten, der Hirschrücken aufgeschnitten und das Steinpilzrissotto frisch angerichtet. „Die Gäste können von allen vier Hauptgerichten KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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und sich auch eine zweite Portion gönnen“, so die Köchin.

Nach der Opern-Aufführung gibt es zum Dessert außer Köstlichkeiten wie Lebkuchenmousse und Waldbeerentascherl einen hausgemachten Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Zum Waldbankett werden allabendlich rund 500 Besucher erwartet.

Eine kulinarische Reise von heimischen zu exotischen Speisen bietet wieder der Tollwood-Weihnachtsmarkt. Neu in diesem Winter ist die „Kartoffelreiberei“ mit diversen Reiberdatschi. Der Stand „Alter Schwede“ offeriert Köttbulla. Ebenfalls neu ist der Thai-Stand im Bazar-Zelt, wo die Gäste die Kunst des Gemüseschnitzens bewundern können. Aus Ungarn kommt Trompetenkuchen, und am „Käserei-Stand“ kann der Gast Raclette in allen Variationen genießen. Im Außenbereich gibt es eine neue Bar, das „Pitscher Haus“. Verschiedene Getränke mit Holunder kann man in der „Holunderia“ genießen. Wie bereits im Sommer gibt es eine große Vielfalt an afrikanischem Essen. „Kulinarium“ heißt ein eigenes Zelt mit gastronomischen Angeboten von Sushi, fernöstlicher wie auch italienischer Küche. Alle kulinarischen Stände sind in einem Gastro-Guide aufgeführt. Die Speisen sind nach der EG-Öko-Verordnung Bio-zertifizerit. Jedes Hauptgericht darf höchstens 7,50 Euro kosten. fis

www.tollwood.de


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