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Baden-Württemberg

Pforzheim mit steigender Gästezahl

Noch nie gab es so viele Übernachtungen wie im Jahr 2003 / Attraktive Goldstadt

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/11 vom 13. März 2004

PFORZHEIM (tf). Deutlich verbessert hat sich die Tourismus-BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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der Stadt Pforzheim. Verkehrsdirektor Wolfgang M. Trautz, gleichzeitig Geschäftsführer der Pforzheim Kongress- und Marketing GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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(PKM) weist erfreut darauf hin, dass das vierte Quartal 2003 für die 24 Hotelbetriebe in Pforzheim erneut deutliche Steigerungen bei den Gäste- und Übernachtungszahlen gebracht haben. Das vergangene Jahr hat nach den vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg bekannt gegeben Zahlen für die Goldstadt ein Rekordergebnis gebracht.

Die Übernachtungen in Oktober, November und Dezember 2003 stiegen im Vergleich zu 2002 um fast 17 Prozent (plus 6113), die Gästezahlen im gleichen Zeitraum um rund 14 Prozent (plus 2497). Insgesamt gab es im vierten Quartal des vergangenen Jahres von 20 483 Gästen genau 42.203 Übernachtungen, was einer durchschnittlichen Verweildauer von 2,06 Tagen entspricht. Im gesamten Jahr 2003 weist die Statistik für Pforzheim eine Gästezahl von insgesamt 77.345 (plus 6108) aus, die Übernachtungen stiegen auf 153 866 (plus 14.977).

Vergleicht man diese Zahlen mit den Werten von 2002, so ergibt sich bei den Übernachtungen ein Plus von 10,78 und bei den Gästen ein Plus von 8,57 Prozent. Die bislang besten Jahre waren bei den Übernachtungen 1996 und bei den ankommenden Gästen das Jahr 1995.

Die meisten Auslandsgäste kamen im Jahr 2003 aus den Niederlanden (1531), gefolgt von der Schweiz (1364), Frankreich (1331), Italien 1225) sowie Österreich (1022). Die meisten Auslandsübernachtungen wurden von Gästen aus den USA (2649), gefolgt von Frankreich (2384), der Schweiz (2299), Italien (2261) sowie aus den Niederlanden (2204) getätigt. Nach Einschätzung von Trautz sind die positiven Statistikzahlen in erster Linie auf ein gesteigertes Tagungs- und Kongressgeschäft zurückzuführen, wobei der neue Dritte Saal des CongressCentrums einen großen Anteil hat. Zudem ist eine immer größer werdende Nachfrage nach Übernachtungen in der Goldstadt im Rahmen des Städtetourismus festzustellen. Pforzheim ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nordschwarzwald, von hier aus führen die Wanderwege nach Basel, Waldshut oder Schaffhausen, das Unesco-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn liegt vor der Haustür und das Pforzheimer Schmuckmuseum gilt als einmalig in der Welt. Weiterhin lobt der PKM-Geschäftsführer Trautz die örtliche Hotellerie, die sich mit Service, Investitionen und großen Anstrengungen den harten Marktanforderungen stelle.

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