Niedersachsen
PORTRAIT DER WOCHE
Das Wohl der Branche und der ganzen Stadt im Auge
OLDENBURG (adt). „Gerade in der heute wirtschaftlich schwierigen Zeit ist festzustellen, dass Oldenburg eine recht abwechselungsreiche Gastronomie aufzuweisen hat. So haben in den letzten Wochen neue interessante gastronomische Betriebe ihre Pforten geöffnet und weitere werden folgen“, freut sich Gustav Wehen, DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Bezirks- und Stadtverbandsvorsitzender.
Wichtig ist nach Ansicht von Wehen für Oldenburg, dass sich hinsichtlich der vieldiskutierten Sanierung und Neugestaltung der Innenstadt etwas tut. „Andere Innenstädte sind einfach schöner und besser gestaltet. Dort gibt es beispielsweise Blumenrabatte noch und noch oder bewachte Kinderspielplätze.“
Gustav Wehen weiß, wovon er spricht. Ist er doch nicht nur seit fast 19 Jahren Vorsitzender des DEHOGA-Stadtverbandes Oldenburg und seit fast 14 Jahren in gleicher Funktion für den Bezirksverband Weser-Ems zuständig, sondern selbst seit über 50 Jahren in der Gastronomie tätig. Zudem engagiert er sich in den verschiedensten Gremien für die heimische Gastronomie und den Tourismus.
Nach der Mittleren Reife folgte eine Bankausbildung, wobei er bereits in dieser Zeit im elterlichen Betrieb aushalf. Fast sieben Jahre stand er in Diensten einer Oldenburger Bank, was ihm bis zum heutigen Tage zugute kommt. Nach dem vollständigen Einstieg in den elterlichen Betrieb führte er die Saalbetriebe Krückeberg und danach die Discothek Scala von 1971 bis 1986. Es folgte von 1986 bis 2001 gemeinsam mit einem Partner die Leitung des „Rock-Theaters“, das heute von seinem ältesten Sohn Eilert geführt wird, dem er weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht.
Aber nicht nur Sohn Eilert, der im Park-Hotel in Bremen den Kochberuf erlernt hat und viele Jahre im Ausland tätig war, fand den Weg in die Gastronomie. Tochter Monika (gelernte Hotelfachfrau) leitet zwei Studentenwohnheime in Paris und Sohn Wolfgang ist heute Manager des drittgrößten amerikanischen Tagungszentrums in Miami.
Neben seiner Tätigkeit im DEHOGA-Bezirks- und Stadtverband arbeitet Gustav Wehen im Tourismusausschuss der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, im Beirat des Kompetenzzentrums Tourismus der Bezirksregierung Weser-Ems und im Arbeitskreis Tourismus der regionalen Arbeitsgemeinschaft Bremen-Niedersachsen mit und ist Delegierter für Niedersachsen in der DEHOGA-Bundesversammlung. Darüber hinaus ist er auch noch ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht Oldenburg .
Im Rahmen seiner Tätigkeit für den DEHOGA hat Gustav Wehen unter anderem die DEHOGA-Fachzeitschrift für den Bezirk Weser-Ems begründet, die gemeinsamen Büros der DEHOGA-Bezirksverbände Weser-Ems- und Ostfriesland geschaffen, in enger Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule III und der Sektion Weser-Ems im Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte den Service bei alljährlich in Berlin stattfindenden Oldenburger Grünkohlessen übernommen, das Aufstellen und die FinanzierungBeschaffung von monetären Mitteln für unternehmerische Aktivitäten.
weiter mit Mausklick... der Hinweisschilder für Oldenburg organisiert, den Restaurantführer für Oldenburg herausgegeben und die Broschüre „DEHOGA – Partner der Schulen“ mit erstellt.
Die nach der Verabschiedung aus der leitenden Tätigkeit des „Rock-Theaters“ gewonnene Freizeit nutzt Gustav Wehen gemeinsam mit Ehefrau Hannelore („Sie stand mit in all den Jahren beruflich zur Seite“), um lange geplante Reisen zu unternehmen. So sind sie kürzlich von einer fünfwöchigen Reise durch England, Schottland und Irland zurückgekehrt.
