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Saarland

Rauchverbot bringt Verluste

Landesverbandstag: Nichtraucherschutzgesetz führt zu Umsatzeinbußen und Stellenabbau

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/25 vom 21. Juni 2008
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SAARBRÜCKEN. Beim Landesverbandstag zog der DEHOGA
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Saarland eine erste BilanzGegenüberstellung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens, mit dem Ziel, das Eigenkapital als Restgröße zu ermitteln.
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des Rauchverbots in der Gastronomie. Nach gut dreieinhalb Monaten Nichtraucherschutzgesetz zeichnet sich demnach ab, dass die Befürchtungen des DEHOGA eingetroffen sind: Die Zahl der Gäste beziehungsweise deren Verweildauer und Getränkekonsum gehen zum Teil drastisch zurück.

Seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes Mitte Februar hat es Umsatzrückgänge bis zu 30 Prozent gegeben. Dies betrifft vor allem die Einraumbetriebe, die nicht inhabergeführt sind. Aber kaum ein Betrieb ist im Sinne des Gesetzes inhabergeführt. Speiseorientierte Betriebe sind am wenigsten betroffen, getränkegeprägte Betriebe am stärksten. 600 bis 800 Stellen seien in der Saar-Gastronomie in etwa schon gestrichen worden, so die gerade wiedergewählte DEHOGA-Präsidentin Gudrun Pink. Nachdem die getränkeorientierte Gastronomie des Saarlandes bereits 2007 reale Umsatzeinbußen von 13,3 Prozent (speisegeprägte Gastronomie 9,3 %) hinnehmen musste und diese Umsatzeinbußen mit einem Beschäftigungsabbau von ebenfalls 13,3 Prozent einherging, wird die Situation immer dramatischer.

Damit es beim Thema Alkoholmissbrauch erst gar nicht zu weiteren Gesetzen und damit Umsatzverlusten kommt, forderte Gudrun Pink auf dem Landesverbandstag eine frühe PositionierungBestreben von Unternehmen, "das Angebot so zu gestalten, dass es im Bewusstsein des Zielkunden einen besonderen und geschätzten und von Wettbewerbern abgesetzten Platz einnimmt.
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der Gastronomen. Die Gastronomie solle demonstrieren, dass sie die Jugendschutzvorschriften einhalte, etwa durch Plakate, die im Rahmen der Aktion „Jugendschutz – wir machen mit“ beim DEHOGA erhältlich sind, und auch durch die Einhaltung des sogenannten Apfelsaftgesetzes. Als zwölftes Bundesland hat sich das Saarland nun dem Qualitätsmanagement^ Total Quality Management.
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unter der Marke ServiceQualität Deutschland angeschlossen.

Vize-Präsident Gerd Leidinger und Gudrun Pink wurden wie das komplette Präsidium für die nächsten drei Jahre wiedergewählt. Neu gewählt wurde Joachim Jann vom Hotel Stadt Homburg als Vorsitzender für den Tourismus-Ausschuss. Ute Schalberger


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