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Bayern

Rauchverbot in Bayern: Jetzt muss das Volk entscheiden

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/26 vom 19. Juni 2010
von  

MÜNCHEN. Am Sonntag können die Bürger Bayerns über das Nichtraucherschutzgesetz abstimmen. Wer mit "Ja" stimmt, spricht sich für ein strengeres aus, wer mit "Nein" stimmt, möchte an der bestehenden Regelung festhalten.

Derzeit darf in abgeschlossenen Nebenräumen in der Gastronomie geraucht werden. Auch kleine, getränkegeprägte Gaststätten mit weniger als 75 Quadratmeter Fläche können Wirte zu Raucherkneipen deklarieren. In Bier- und Festzelten darf laut der bestehenden Regelung ebenfalls geraucht werden.

Mit dem strengeren Rauchverbot würden diese Ausnahmeregeln für die Raucher wegfallen. Am Oktoberfest im Herbst 2010, der Jubiläumswiesn darf aber trotzdem geraucht werden. Diese Ausnahmen wurde ebenfalls schon festgelegt.

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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Shisha
Shisha

05.07.2010 um 07:58

Betreff: Raucher Lobby ? Gibt es nicht!

Nach Bayern wird auch der Rest der Republik am Bayrisch wesen genesen. Der Entschluss aus Bayern kennzeichnet einen bitteren Tag für unsere Freiheit. Toleranz und Augenmass haben die Gesellschaft verlassen. Leider war die vielbeschworene Tabaklobby nicht präsent, es gab sie nicht. Nicht einmal wir von http://www.shisha.de haben auch nur ein einziges email erhalten, nicht von privat, nicht von Geschäftlich und auch nicht von irgendeiner Initiative. Raucher scheinen Einzelkämpfer zu sein. Eine Tabak Lobby gibt es nicht. Die Verbotsfantiker und ihr aufgehetzter Wahlmob werden sicher auch die schärferen Gesetze auf den Weg bringen, die nötig sein werden, um die neu kriminalisierte Gesellschaftsteile zu bestrafen die sich sicher nicht immer an größtenteils sinnlose Verboten halten werden. Viel Spass mit dem Rauchverbot wünsche ich auch den Anwohnern von Gaststätten und Diskotheken, und der Polizei die das neue Prohibitionsgesetz durchsetzen muß.

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