Rauchverbot
Rauchverbot treibt Bremer Wirte in die Illegalität
von Thomas Klaus
BREMEN. Einige Gastronomen werden durch die geltenden Nichtraucherschutz-Bestimmungen im Land Bremen in die Illegalität getrieben. Das beklagt Thomas Schlüter, der Landesgeschäftsführer des DEHOGA.
Hintergrund: Im kleinsten Bundesland darf dann in Gaststätten und Discotheken geraucht werden, wenn Minderjährige draußen vor der Tür bleiben und wenn die entsprechenden Kneipen zum einen als Raucherkneipen gekennzeichnet sind und zum anderen eine Fläche von maximal 75 Quadratmetern aufweisen.
Allerdings dürfen keine Speisen angeboten werden. Weil manche Wirte laut Schlüter um das nackte wirtschaftliche Überleben kämpfen müssen, missachten sie das Verbot und servieren Brötchen, Bockwürste oder Frikadellen. Dabei nehmen sie hohe Strafen in Kauf. Denn es drohen Strafen in Höhe von bis zu 2500 Euro.
Klar, dass der DEHOGA keine Gesetzesverstöße billigt, aber Thomas Schlüter stellt fest: "Allein mit Bier und Korn lässt sich nicht genug Geld verdienen."
Der bremische DEHOGA-Landesgeschäftsführer hofft nun darauf, dass sich die Lage für das bremische Gastgewerbe nicht noch weiter verschärft - etwa durch ein Total-Verbot des Rauchens nach bayerischem Vorbild. Thomas Schlüter: "Das wäre eine unwahrscheinliche Sauerei" - auch deshalb, weil eine Reihe von Unternehmern bereits in Nichtraucherräume investiert hätten.




Sabine, Marburg
03.08.2010 um 17:55
Betreff: Diktatur der Nichtraucher
Nein, "lieber" Walter, wenn jemand nicht verstanden hat, was Worte wie Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie bedeuten - dann Sie. In diesem Land leben Menschen der verschiedensten Religionen problemlos nebeneinander - warum sollte das zwischen Rauchern und Nichtrauchern nicht auch möglich sein? Gehen Sie bitte mit ihresgleichen in Nichtraucherlokale - oder wohin Sie mögen, aber lassen Sie uns Raucher in Ruhe, wir können auf "solche" Gesellschaft verzichten.