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Rudolf van der Lak hinter seiner Bar. Foto: Rößling

Berlin

Rudi mixt den letzten Cocktail

Galerie Bremer und Bar schließen Ende Juli ihre Pforten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/30 vom 30. Juli 2005
von Udo Rößling

BERLIN Am 30. Juli ist endgültig Schluss. Rudolf van der Lak, am 6. September 1920 in Niederländisch-Guyana geboren, will an diesem Tag seinen letzten Cocktail mixen.

Ob es ein „East of Eden“ sein wird, jener legendäre Mix, den der nicht minder legendäre Barkeeper kreierte und der stets ein Geheimtipp in der kleinen Bar hinter der Galerie Bremer war, ist nicht sicher. Denn das heutige Publikum kennt die Geschichte kaum noch – weder die Liebesgeschichte des „Schwarzen“ und der Anja Bremer, noch die der Galerie Bremer, die 1946 am Südwestkorso begann und Anfang März 1955 am Fasanenplatz zur Institution wurde – bis heute. Als 1985 die Liebe seines Lebens starb, hielt er die Galerie ebenso am Leben wie die von Hans Scharoun entworfene Bar im Hinterzimmer. Wohl der historische Ausgangspunkt für die heutige Berliner Clublandschaft.

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