Sachsen
Schmeck die Region
Viele regionale Erzeuger beliefern die Leipziger Weinwirtschaft Annenhof direkt
LEIPZIG . Mit knapp 60 Jahren dreht Klaus Margis, gastronomisches Urgestein und Gründer des Leipziger DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
weiter mit Mausklick...-Regionalverbandes, noch einmal richtig auf. Der Annenhof, Margis sächsische Weinwirtschaft, gilt schon immer als Fundgrube heimischer Tropfen. Jetzt ist der Annenhof aber auch die einzige Leipziger Gaststätte, in der Produkte sächsischer Erzeuger und Direktvermarkter die Speisekarte dominieren.
Damit Genuss und Ambiente in der Weinwirtschaft Annenhof auf der gleichen Wellenlänge liegen, hat der Wirt deshalb die ursprünglich 100 Plätze des Lokals auf 57 im Restaurant und 20 im Separee reduziert. Wer jedoch ein Hoch auf die traditionelle sächsische Küche vermutet, liegt etwas daneben.
60 Partner im Boot
Denn bei Klaus Margis geben sich Tradition und InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
weiter mit Mausklick... die Hand. Das beginnt bei den 60 Erzeugern, die der Gastronom mit ins Boot genommen hat. Mit Bio-Qualität besinnen sich die einen auf ursächsische Qualität bei Milch und Käse, Fleisch, Schinken und Wurst, Spargel, Honig oder Beerenobst. Die Rohstoffe selbst veredeln, um sie dann auf den Markt – auch in die Gastronomie – zu bringen, gilt hier als Regel.
Zu diesen Erzeugern haben sich andere gesellt, die beispielsweise Exotisches ausprobieren. Etwa die Fleischerei Landhahn mit „Bisonders“-Fleisch und -Wurstwaren. Im Annenhof können Gäste Erzeugnisse wie zarten und fettarmen Bison-Braten, -Schinken und -Salami bei den „Büffelwochen“ im Juni probieren. Kreative Küche verspricht Margis.
Sein dreiköpfiges Team ist in keiner Weise nur alten sächsischen Rezepten verpflichtet. Inspiration ist angesagt, im Zusammenspiel mit einheimischen Weinen. Denn mitten im Restaurant steht die Vinothek, wo derzeit 21 Winzer aus den Anbaugebieten Elbe und Saale-Unstrut 26 Rebsorten offerieren. Was schmeckt, kann der Gast kaufen und nach Hause nehmen.
Das gilt auch für alle anderen Spezialitäten der Land- und Ernährungswirtschaft.
