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Gefragte Adresse: Das „Waldschlösschen Bösehof“ Foto: Heinz-Joachim Zinke

Niedersachsen

Schmuckstück der Region

Im „Waldschlösschen Bösehof“ schreibt Familie Mahnke weiter an der Erfolgsgeschichte des Hauses

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/14 vom 7. April 2007

BAD BEDERKESA. Das halbe Hundert ist voll. Für das „Waldschlösschen Bösehof“ waren die letzten 50 Jahre eine fast unendliche, aber zugleich auch gute Geschichte. Denn so lange hat die Familie Manke das Ruder des Hotels & Restaurants fest in der Hand und steuert es weiter auf Erfolgskurs.

Nach mehrfachem Besitzerwechsel kaufte die Familie Manke 1857 den „Bösehof“ und machte ihn zu einem echten Hort norddeutscher Gastlichkeit. 50 Jahre Waldschlösschen Bösehof bedeuteten nicht zuletzt permanente Investitionen.

Seniorchef Günter Manke (72) hat die Entwicklung des Hauses seit 1957 noch lebhaft vor Augen. „Wir haben die Ärmel hochgekrempelt, uns gemeinsam mit Großmutter Langerhans an die Arbeit gemacht und den Betrieb auf Vordermann gebracht – erst danach kamen die baulichen Veränderungen“, sagt er im Gespräch mit der AHGZ. (Interview auf dieser Seite)

Auf den ersten großen Umbau im Jahre 1961 folgten die Grunderneuerung des Saales, die Vergrößerung des Restaurants und diverse weitere Maßnahmen. Ein Höhepunkt: 1975 entstand der erste Hoteltrakt, mit 50 Betten sowie einem Hallenbad.

Weitere Meilensteine in der Geschichte des Hauses waren der Erwerb der Kreis-Landwirtschaftsschule sowie die Erweiterung des Stammhauses 1990/91. Nach zehn Jahren entstand ein zusätzlicher Hoteltrakt mit drei Etagen – eine der wichtigsten Investitionen überhaupt, so Günter Manke. Zwischen beide Hotelbereiche wurde eine Badelandschaft gebaut, in das alte Schwimmbad zog die medizinische Massage- und Bäderpraxis ein. Und 2006 endlich ließen die Mankes das Haus Allmers komplett erneuern. Allein in den letzten zehn Jahren verschlangen die Baumaßnahmen für das Waldschlösschen Bösehof, das inzwischen der Kooperation der Romantik Hotels angehört, mehr als 3 Mio. Euro. Besonders die Badelandschaft lockt Gäste an. Selbst einen Wasserfall haben die Aqua-Experten in das Erlebnisbad integriert. Nicht zuletzt aber hat sich das Haus als kulinarisches Dorado einen hervorragenden Ruf erworben. Ein Blick in die Karte lässt das Herz der Feinschmeckers höher schlagen. Die Küche trägt die Handschrift von Maître Ralf Sommer und Juniorchef Klaus Manke (47), der selbst Koch ist. „Wir sind immer mit der Zeit gegangen. Da macht man nichts falsch“, sagt Manke. Der Erfolg gibt ihm recht. Heinz-Joachim-Zinke

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