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Rügen findet seine Form wieder: Nur noch ein Minus von 3,2 Prozent bei den Übernachtungen Foto: Stephan Rudolph-Kramer

Mecklenburg- Vorpommern

Schwarze Null bleibt Ziel

IHK-Tourismusbericht geht von leichten Steigerungen bei Umsätzen und Erträgen aus

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/1 vom 6. Januar 2007
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SCHWERIN. Mecklenburg-Vorpommern legt beim Tourismus weiter zu. „Von Januar bis Oktober wurden zwischen Ahlbeck und Zarrentin fast23 Mio. Übernachtungen gezählt“, sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel in Schwerin. „Wir erwarten für das Gesamtjahr eine schwarze Null.“

Von Januar bis Oktober 2006 wurden insgesamt 5,4 Mio. Urlauberankünfte und damit 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum gezählt. Die Zahl der Übernachtungen stieg um0,8 Prozent auf knapp 22,9 Mio. Bei den Reisegebieten verzeichneten die Hansestädte Rostock (plus 14,9 %), Wismar (plus 7,7 %) und Stralsund (plus 5,6 %) einen deutlichen Zuwachs. Die Lage auf Rügen stabilisiert sich: Nur noch ein Minus von 3,1 Prozent bei den Übernachtungen (5,15 Mio.). Nordvorpommern und die Ostseeküste hielten das Vorjahresniveau. „Auch die Unternehmen in Westmecklenburg schätzten die vergangene Saison überwiegend stabil und vielversprechend ein“, erklärte Klaus-Michael Rothe, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin.

Die Beurteilung durch die Unternehmen ist deutlich positiver als in den Vorjahren ausgefallen. Dabei wurde die Geschäftslage von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben gleichermaßen besser bewertet. „Sogar kleine Steigerungen bei der Umsatzentwicklung sowie bei der Ertragslage konnten verzeichnet werden“, so Rothe. Insgesamt gehen die Beherbergungs- und Gastronomieunternehmen für die Wintersaison von einer weiteren positiven Entwicklung aus, wenngleich sie mit keinen größeren Zuwächsen rechnen. Für den Arbeitsmarkt sind erste Impulse zu erwarten. Fast drei Viertel der befragten Unternehmen wollen die Zahl der Arbeitsplätze konstant halten. 7 Prozent wollen Personal einstellen. Bei der Preisgestaltung sind nicht nur durch die Mehrwertsteuererhöhung moderate Steigerungen zu erwarten. Probleme kommen auf die Unternehmen auch durch die steigenden Energiepreise zu. Der Anteil der Betriebe, die Preiserhöhungen planen, liegt bei 34 Prozent.

Stephan Rudolph-Kramer

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