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Kultobjekt: Das Esplanade in Heringsdorf Foto: Mehnke

Mecklenburg-Vorpommern

Seetel-Gruppe will expandieren

Das Esplanade Hotel auf Usedom hat jetzt komfortablere Zimmer / Weitere Investitionen in Millionenhöhe stehen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/18 vom 6. Mai 2006

HERINGSDORF Seinen 4-Sterne-Standard unterstreicht das ehrwürdige Hotel Esplanade in Heringsdorf auf Usedom durch jetzt vergrößerte Zimmer. Zudem wird derzeit der Veranstaltungssaal des Hauses mit moderner Technik ausgestattet. Zum Winter sind außerdem eine Erweiterung um neue 20 Zimmer sowie eine unterirdische Anbindung des ehemaligen Palasthotels an die orientalische Badelandschaft Shehrazade in der gegenüberliegenden Ostseeresidenz Heringsdorf vorgesehen.

„Unsere Gäste können die Fit- und Wellnessanlage schon jetzt kostenfrei nutzen und künftig dann sogar trockenen Fußes erreichen“, schwärmt Rolf Seelige-Steinhoff von der Seetel-Hotelgruppe, zu der die Immobilien gehören.

Mit den Erweiterungsinvestitionen wolle man steigenden Qualitätsansprüchen der Gäste gerecht werden, ergänzt der Seetel-Chef, der den insgesamt 15 Häusern des Unternehmens im Familienbesitz auf Usedom vorsteht.

Derzeit verfügt das Hotel Esplanade über 48 Hotelzimmer. Alle rückseitigen Zimmer wurden jetzt deutlich vergrößert, nachdem der Küchentrakt und historische Saal ein neues Dach bekommen hatten. Die Bettenanzahl werde künftig sogar auf 120 steigen, wenn zur Saison 2007 nach der geplanten Aufstockung die 20 neuen Doppelzimmer eingerichtet sind, so Seelige-Steinhoff. Seine Familie hat erst vor vier Jahren das Hotel übernommen und aufwendig renoviert. Mit rund 6500 Gästen jährlich zählt das Esplanade inzwischen zu den führenden Häusern im Seebad Heringsdorf. Im historischen Festsaal finden nach seinen Angaben pro Jahr fast 50 Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen statt, darunter auch Theatervorstellungen. Viele der mittlerweile 15 Ferienwohnungsanlagen und Hotels der Seetel-Gruppe sind im 4-Sterne-Bereich angesiedelt. 270 feste Mitarbeiter sind dort beschäftigt, in der Saison fast 400. In den letzten 15 Jahren seien rund 100 Mio. Euro in die Immobilien investiert worden, sagt Unternehmenschef Seelige-Steinhoff der AHGZ. Fast noch einmal soviel wolle man noch künftig drauflegen. „Fünf Objekte haben wir in der Pipeline“, verrät der Firmenchef, der aus dem Münsterland stammt und zuvor im Ausland Immobilien für Reisekonzerne wie TUI entwickelt hat.

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