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Thomas Kammeier in Erwartung der ersten „Hugos“-Gäste. Foto: Xamax

Hauptstadt Berlin

Speisen im „Himmel“ über Berlin

Im 14. Stock des Hotels Inter-Continental Berlin hat das Restaurant Hugos eröffnet / Dachgarten wurde umgebaut

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2003/21 vom 24. Mai 2003

BERLIN (rem). Essen im Himmel über Berlin. Mit Blick auf eine aufregend glitzernde Großstadt. Das ist kein Wunschtraum, sondern gehört zum Konzept im Hotel InterContinental.

Das Restaurant Zum Hugenotten ist mit dem neuen Namen Hugos vom fensterlosen Erdgeschoss in die 14. Etage des 5-Sterne-Hotels umgezogen. Nach acht Monaten Bauzeit wurde der ehemalige Dachgarten, der sich schon früher wegen seiner einzigartigen Aussicht auf Tiergarten, Potsdamer Platz und Regierungsviertel großer Beliebtheit erfreute, bis auf die Rohkonstruktion zurückgeführt und vollständig neu ausgebaut.

In diesem Prozess hat sich nicht nur der Name des Gourmetrestaurants geändert. Amerikanische Kirsche, zimtfarben geputzte Wände und gläserne Schrifttafeln prägen das elegante und zugleich moderne Ambiente von Architekt Axel Schulschenk. „Klar, sachlich, sinnlich – Innenarchitektur, die sich nicht aufdrängt“, nennt das der Architekt, der seit 1999 wieder ein Büro in Berlin hat.

Für das Hugos hat er das Restaurant auf ein Podest gestellt, um die Aussicht über Berlin zu unterstützen. Mit einem Expressfahrstuhl gelangt der Gast in das vollständig verglaste 14. Obergeschoss, in dem man von feingeschliffenem italienischen Basalt, raumhohen Weinschränken und einer hinterleuchteten Decke empfangen wird.

Das Restaurant, in dem Schrifttafeln des Grafikers Winfried Jokisch Akzente setzen, verfügt über 42 Plätze. Hinzu kommt die Hugos-Bar.

Das mit einem Michelin-Stern und 17 Gault-Millau-Punkten
ausgezeichnete Gourmetrestaurant Hugos im Inter-Continental ist seit langem eine der ersten kulinarischen Adressen der Hauptstadt. Seit 1998 ist Küchenchef Thomas Kammeier dabei.

Der 36-jährige Westfale experimentiert am liebsten mit leichten Fischgerichten. „Frisch und jung soll meine Küche sein, nicht zu schwer, mit einem französisch-mediterranen Einfluss“, umreißt der junge Küchenchef, der bereits zwei Mal zum Berliner Meisterkoch gekürt wurde, seine Philosophie. Die Leitung des Hugos hat der 35-jährige Olaf Rode übernommen, der zuvor fünf Jahre im First Floor im Hotel Palace tätig war. Zuletzt als stellvertretender Restaurantleiter.

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