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Hamburg

Spielen und speisen

Restaurant Tarantella im Gebäude der Hamburger Spielbank eröffnet / King Crabs für 450 Euro

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
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HAMBURG. Tarantella heißt ein Volkstanz aus Süditalien. Der Sage nach soll das Tanzen gegen den Biss einer Tarantel wirken. Im gleichnamigen Hamburger Restaurant wird aber keine heiße Tanzmusik, sondern moderne Bistro-Küche geboten. „Bis in die 1940-er Jahre gab es eine Bar Tarantella hier im Haus“, erklärt Claas Anklam den historischen Bezug.

Der ehemalige Küchenchef im Landhaus Scherrer hat gemeinsam mit seinen Partnern Frederic Jahnsen und Carsten von der Heide das Restaurant mit 110 Plätzen im „Phrix-Haus“ eröffnet. Seit Kurzem kann im ersten Stock des Gebäudes das Glück herausgefordert werden: Die Spielbank Hamburg ist vom Hotel Inter-Continental an die Esplanade gezogen. „Wir machen das CateringLieferung, Versorgung oder Bereitstellung von Speisen und Getränken durch einen Caterer.
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für die Spielbank“, sagt Anklam. Ansonsten seien Restaurant und Spielbank-Gastronomie wirtschaftlich getrennte Unternehmen. „Wir können aber auch einen Veranstaltungsraum in der Spielbank nutzen“, fügt Anklam hinzu.

Helle Farben an den Wänden, grauer Fußboden, lange Sitzbänke charakterisieren das Design der Hamburger Innenarchitekten Ralf Claussen und Kathrin Matthiesen. Ummantelte Kronleuchter hängen von der mehr als fünf Meter hohen Decke herab. Ursprünglich war der Raum rund 7 Meter hoch. Aber Podeste und eine abgehängte Decke haben dafür gesorgt, dass die unterschiedlichen Gasträume jetzt auf einer Ebene liegen. Rund 20 Sitzplätze befinden sich an einer Bar, die übrigen 90 Plätze verteilen sich auf das Restaurant und ein runden Gastraum mit Blick auf die Dammtorstraße. Im Sommerhalbjahr kommen 160 Sitzplätze auf einer Terrasse hinzu.

Ein Blickfang ist ein großes Aquarium, in dem Hummer und Alaska-Königskrabben auf zahlende Gäste warten. „Wir haben schon einige von den King Crabs verkauft“, sagt Anklam. Der kulinarische Leckerbissen kostet pro Stück 450 Euro.

Eine riesige Showküche im Bistro-Bereich ist das Reich von David Witzig. Auf der Karte stehen Nonnenkragen Strozzapetri mit Flusskrebsen in Safran ebenso wie Spanferkelbauch mit Schwarzbiersauce und gebratenen La Ratte-Kartoffeln und Lebkuchen Tiramisu mit karamellisierten Maronen. Fast alle Gerichte werden in kleinen und großen Portionen angeboten. Anklam: „Wir wollen unseren Gästen die Chance geben, mittags einen zusätzlichen Gang zu essen.“

Menüs sucht der Gast auf der Karte vergeblich. „Wir gehen flexibel auf die Wünsche unserer Gäste ein“, sagt Anklam. Das gelte auch für die Getränkekarte. Rund 40 Weiß- und 280 Rotweine ruhen in einem Weinkeller. „Auf Wunsch besorgen wir auch ganz besondere Tropfen.“ Helmut Heigert


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