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Das neueste Frankfurter Projekt: Das Star Inn Hotel. Foto: Unternehmen

Hotellerie

Star Inn kommt nach Frankfurt

25. Juni 2009
von  Barbara Goerlich

FRANKFURT. Frankfurt steht vor einem Bettenboom: Bald jede Woche wird ein neues Hotelprojekt bekannt. Das neueste Projekt heißt Hotel Frankfurt. Die Baugrube an der Mainzer Landstraße Ecke Ludwigstraße ist bereits ausgehoben. Am 1. August 2010 soll das 102 Zimmer große Hotel öffnen.
 
Das neue 3-Sterne-Hotel hat einen guten Standort zwischen Hauptbahnhof und dem Haupteingang der Messe, die jeweils rund 400 Meter entfernt sind. Das Hotel bekommt die üblichen Star Inn-Standards: Zimmer in den drei Kategorien Standard, Business und Suite, die sich in der Größe unterscheiden. Dazu Garage, Frühstücksraum und eine 24 Stunden geöffnete Bar, die von der Rezeption mit betreut wird. Das Frühstück ist reichhaltig und kostet zehn Euro extra.
 
Alle Zimmer haben individuell regelbare Klimatisierung, Dusche und WC, Fön, 27-Zoll Flachbildschirm- TV, Internetzugang und ein großes französisches Bett. Das Standard Zimmer misst 16 Quadratmeter. Business Zimmer (22 qm) bieten zusätzlich ein Ledersofa. Familien Zimmer (22qm) sind zwei französischen Betten ausgestattet. Die Suiten verfügen über einen separaten Wohn- und Schlafraum auf 36 Quadratmetern.
 
Als Direktor ist Klaus Pichler vorgesehen, der im Mai diesen Jahres das Star Inn Karlsruhe eröffnet hat. Er kennt den Frankfurter Markt aus seiner Zeit als Direktor des Ibis Hotels Frankfurt Zentrum.
 
Erfinder der Star Inns ist der Österreicher Paul Garai, der bis 2003 als Geschäftsführer bei Accor für 80 Ibis-Häuser in Deutschland, Österreich, Rumänien und Tschechien verantwortlich war. Er hat das Ibis-Produkt zu einem „Ibis-Plus optimiert“, beschreibt er sein Star Inn-Konzept. Das erste Star Inn wurde 2004 in Regensburg (147 Zimmer) eröffnet. Es folgten München-Schwabing (153 Zimmer) sowie zwei Häuser in Salzburg (90 und 77 Zimmer). Im Mai 2009 kam das Star Inn Karlsruhe (134 Zimmer) dazu, am 1. September 2009 eröffnen Star Inns in München-Unterschleißheim (53 Zimmer), ein ehemaliges Mercure, und Budapest Centrum (126 Zimmer). Ziel sind 15 Hotels in Deutschland, Österreich und Ungarn, darunter Wien und Berlin (Eröffnung 2012).

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