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Hauptstadt Berlin

Start ins neue Jahr an der Adlon-Eistheke

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/2 vom 10. Januar 2004

BERLIN (ur). Bereits zum 5. Male war die Eistheke vor dem Hotel Adlon Kempinski eine der Hauptattraktionen der größten Silvesterparty Europas. An der 27 Meter langen und sechs Meter tiefen Eisbar herrschte entsprechend großer Andrang. Wie schon in den Jahren zuvor hat „Funk International Ice Carving“ die Theke „gebaut“. Sie wurde am 30. Dezember vom Geschäftsführenden Direktor der Luxusherberge, Jean K. van Daalen, eröffnet. Angesichts der warmen Witterung hoffte man zu diesem Zeitpunkt, dass sich noch Minusgrade einstellen würden. Denn von ihnen hängt ab, wie lange man das in Eis gehauene Kunstwerk noch bewundern kann. Eisspezialist Christian Funk meinte, dass die Theke durchaus bis Mitte Januar halten könnte. Denn die 500 Roheisenblöcke à 145 Kilogramm sind etwa 1 Grad Celsius unter Null kalt und kühlen sich gegenseitig. Die Kombination von Klar- und Trübeis, die abends von bunten Unterwasserstrahlern angeleuchtet wird, wiegt insgesamt 47 Tonnen. Das eisige Kunstwerk wurde von einem siebenköpfigen Team innerhalb von zwei Tagen errichtet. Allerdings waren wochenlange Vorbereitungen vonnöten. Die Adlon Eis-Bar ist eröffnet (v.l.): Hans-Lothar Kreutzer, Verkaufsdirektor König-Brauerei, Duisburg, Dieter Mittelsdorf, Regionaldirektor Moët Hennessy Deutschland, Adlon-Küchendirektor Reiner Sigg und Adlon-Chef Jean K. van Daalen. Foto: Rößling


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