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Zwischen Messe und Flughafen: Das geplante Airport-Hotel von Mövenpick Grafik: Hotel

Baden-Württemberg

Startklar für die Messe

Mit dem neuen Airport Hotel bietet Mövenpick mehr als 550 Zimmer direkt beim Stuttgarter Flughafen / Eröffnung im Herbst

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/1 vom 6. Januar 2007
von

STUTTGART. „Wenn die Messe eröffnet, wollen wir dabei sein“, sagt Jürgen Köhler, Direktor des Mövenpick Hotels am Stuttgarter Flughafen. Mit dem Start der neuen Hallen auf den Fildern soll auch das 4-Sterne-superior-Hotel von Mövenpick startklar sein. Doch noch herrscht rege Bautätigkeit am Standort zwischen Flughafen und den Glashallen.

326 Zimmer wird das neue Hotel bieten. Über 229 verfügt bereits das bestehende Mövenpickhotel am Flughafen. Köhler weiß, dass die beiden Häuser stark von der Messe abhängig sein werden. Zudem ist das Mövenpick nicht das einzige Hotel, das von der neuen Messe profitieren will. In den Nachbargemeinden Filderstadt und Leinfelden entstehen weitere Hotelprojekte. „Jeder will was vom Kuchen abhaben“, kommentiert Köhler die Konkurrenz. Die Chancen für das Mövenpick sind nicht schlecht. Die Lage könnte jedenfalls kaum besser sein: Das neue Hotel liegt direkt zwischen Flughafen und Messe-Piazza. Die Gefahr, dass sich beide Häuser gegenseitig Konkurrenz machen, sieht der Direktor nicht. „Das regeln wir über den Preis.“

Damit die Auslastung stimmt, will das Haus sein Angebot ganz auf die Messegäste abstimmen. Acht Board-Räume und vier Tagungsräume sind für Konferenzen vorgesehen. Im Ballsaal sollen außer Banketten auch Präsentationen und Sonderschauen stattfinden.

Im Wellness-Bereich finden Business-Gäste aber auch Flugreisende Entspannung. Köhler, der seit zehn Jahren Hoteldirektor auf den Fildern ist, kennt die Wünsche seiner Gäste: „Wir wissen, dass unsere Gäste mal kurz in die Sauna wollen oder die Fintess-Geräte nutzen. Aber sie brauchen kein Schwimmbad“. Auf einen Pool wird in dem neuen Hotel deshalb verzichtet. Nicht verzichtet wird auf eine anspruchsvolle Gastronomie. Das Restaurant Trollinger wird 194 Plätze bieten. Dazu sind zwei Bars und Terrassenbetrieb geplant.

Während der ersten zwei Jahre sollen beide Hotels parallel betrieben werden. Was dann aus dem Altbau aus dem Jahr 1968 wird, hängt von der Auslastung der Zimmer ab.

Das Führungspersonal für das neue Haus kommt größtenteils aus dem bestehenden Hotel. „Wir werden die Aufgabenbereiche erweitern.“ Zusätzlich sollen 120 bis 150 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Eine besondere Herausforderung für das Team wird der Bankettbereich sein. Sind bisher Kapazitäten für 50 Gäste vorhanden, wird künftig Platz für 500 sein.

Dass das Haus vom Messegschäft abhängig sein wird, weiß Jürgen Köhler. Mit zirka 160 Messetagen im Jahr rechnet die Messeleitung. Doch nicht alle sind für das Hotel attraktiv. „Besonders die Fachmessen sind für uns wichtig“, so Köhler. Von einem guten Gelingen der Messe hängt also viel ab für das Haus. Was, wenn die Messe kein Fortune hat? Köhler ist optimistisch: „Die müssen halt gut verkaufen.“ Wolfgang Baumgärtner

www.moevenpick-hotels.com

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