Niedersachsen
Steckrüben auf Podest
18 Azubis wetteifern um den Helmut-Roock-Pokal
SCHIFFDORF. „Um unseren Nachwuchs ist mir nicht bange.“ Ein klares Fazit zog Joachim Himmelskamp zum Abschluss des diesjährigen Wettbewerbes um den Helmut-Roock-Pokal. Bei diesem Wettbewerb kämpften neun Teams aus Norddeutschland mit insgesamt 18 Teilnehmern um die Auszeichnung zum besten Koch-Nachwuchs. Der Pokal ging am Ende des Tages nach Hamburg zurück, von wo er auch gekommen war.
Dieser Wettbewerb – benannt nach einem vor zwei Jahren verstorbenen Küchenmeister aus Hamburg – wird einmal jährlich verliehen. Dabei treten Zweier-Teams an, die in der Regel aus Azubis des dritten Lehrjahres bestehen. Entsandt werden sie von den 13 Köchevereinen des VKD-Landesverbandes. Dieses Mal wurden neun Teams aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein zusammengestellt.
Die Azubis komponierten ein mehrgängiges Menü. Zuvor mussten sie eine theoretische Prüfung bewältigen. Lediglich die Kernbestandteile des Menüs wurden benannt; der Rest blieb der Phantasie der jungen Köche überlassen. Den Anfang machte eine Vorspeise mit Matjes, Aal, Lachs und Krabben. Es folgte eine Suppe, bei der Steckrüben die Basis bildeten. Danach wurde der Hauptgang gereicht. Er kreiste um Damhirsch und Pilze. Den Schlusspunkt setzte ein Dessert. Dafür mussten Holunderbeeren und Holunderbeersaft verwendet werden.
Nach stundenlangen Beratungen durften Laura Halle und Mate Jensen aus Hamburg auf das Siegertreppchen steigen, gefolgt von Claudia Sahlenberg und Mario Schulz aus Kiel. Der dritte Preis ging an Florian Neumann und Alexander York aus Lübeck.
Thomas Klaus

