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Wahrzeichen: Der Stuttgarter Fernsehturm

Tourismus

Stuttgart startet gut ins Jahr

Übernachtungszahlen in der Landeshauptstadt und in der Region gehen kräftig nach oben

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/25 vom 21. Juni 2008
 Holger Zwink

STUTTGART. „Noch niemals begann ein Jahr in touristischer Hinsicht so positiv wie dieses.“ Stuttgarts Touristikchef Klaus Lindemann ist sichtlich zufrieden mit den Übernachtungszahlen in den ersten vier Monaten des Jahres 2008. Um 11,2 Prozent ist die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Mehr als 841.000 Übernachtungen wurden in den Monaten Januar bis April 2008 verzeichnet. Besonders gut haben dabei die Monate Februar und April abgeschnitten. Im Februar haben die Übernachtungen um 20 Prozent zugelegt, im April sogar um 24 Prozent. „Ein enormer Zuwachs“, so Lindemann. Blickt man auf die Gesamtregion Stuttgart, bedeutet das ein Plus von 200.000 Übernachtungen (11 %). „Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, sagte Lindemann auch im Hinblick auf Hotellerie und Gastronomie. Spitzenreiter beim Zuwachs in der Region ist im ersten Quartal der Landkreis Esslingen vor den Kreisen Göppingen, Rems-Murr, Böblingen und Ludwigsburg. Zurückzuführen sei der gute Start ins Jahr auf unter anderem auf Messen, internationale Tagungen und das Musical-Angebot.

Außerdem, so Lindemann, „zahlen sich die intensiven Marketingaktivitäten in der Welt aus, und mit dem Kongressbüro Stuttgart wirken wir stark hinein in den Geschäftsreisetourismus“. Um mehr Gäste auch jenseits von Geschäftsreisenden anzulocken, braucht die Stadt Attraktionen und ein gutes ImageMehr oder weniger bewusste, vereinfachende Beurteilungen eines Meinungsgegenstands durch ein Individuum, die in ihrer Verfestigung als mehrdimensionales Einstellungskonstrukt Handlungs- und Verhaltensrelevanz gegenüber einem Imageobjekt gewinnen.
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. Beides habe sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Aber man arbeite weiter am Image der Stadt. Lebensfreude, Genuss und eine hohe Qualität des Angebots stünden hierbei im Mittelpunkt, so Lindemann.

Sein Ziel: Die Aufenthaltsdauer von heute rund 1,8 Tagen auf mehr als zwei Tage zu steigern. Vor diesem Hintergrund müsse auch die Hotellerie mitwachsen. „Ich will keine Überkapazitäten über Nacht schaffen“, betont der Touristikdirektor. Und er lässt durchblicken, dass im Luxusbereich in Stuttgart Nachholbedarf besteht: „Schauen Sie mal nach Dresden, wie groß dort die Auswahl an 5-Sterne-Hotels ist.“ hz


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