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Schleswig-Holstein

Süß und pikant in einem

Das „Rümanns“ versteht sich als gelungene Kombination von Café und Restauration / Preiswerte Tagesgerichte locken Gäste

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006

KIEL. Wenige Neubauten der Landeshauptstadt haben die Gemüter so erregt wie das neue Kaffeehaus Rümanns am Berliner Platz. Die ungewöhnliche Form des kleinen „Glaspalastes“ mit seiner dreieckigen Grundfläche – eine futuristische Konzeption des Kieler Architekten Björn Bergfeld.

„Auf diese Weise wurde erreicht, mitten in der City ein gestalterisches Zeichen zu setzen und außerdem das zur Verfügung stehende kleine Areal optimal zu nutzen“, so Peer Rüdel, der zusammen mit René Marn als GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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der Betreiberfirma Berliner Platz Immobilien GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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& Co. KG, fungiert.

Auch der lang gestreckte Innenraum ist modern gestaltet. Links präsentieren sich ein nobler Tresen aus Kirschholz sowie Stehtische an der Fensterseite. Rechts von der Eingangstür bieten eine meterlange Sitzbank mit kleinen Tischchen und gegenüber abgeteilte Sitznischen insgesamt etwa 60 Personen bequem Platz. Warme Farben wie Braun und helles Grün unterstreichen die Kaffeehausatmosphäre und erwecken den Eindruck von Behaglichkeit.

Eine Attraktion ist der Blick vom südlichen Teil des CaféBewirtungsbetrieb mit Verkauf von Speisen, insbesondere von Konditoreierzeugnissen und sonstigen kalten Speisen, sowie damit verbundenem Verkauf von Aufgussgetränken - im Allgemeinen zum Verzehr an Ort und Stelle.
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s auf den Hafen. Kaffee gibt es in 15 Zubereitungsarten. Und Tee: Zwölf Variationen – vom Formosa Oolong bis zum Chai-Tee. An einer eigenen Teestation, dessen riesiger, kunstvoll gearbeiteter Samowar die Blicke der Gäste auf sich lenkt, werden alle Tees „à la minute“ zubereitet. Und natürlich enthält die Karte zudem heiße Schokolade und leckere Eiskreationen und weitere Getränke.

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Im Mittelpunkt der süßen Köstlichkeiten steht Kuchen, den Kathrin Meyer (48) nach alten Rezepten ihrer Großmutter mit viel Liebe zum Beruf herstellt. Und die Gäste sind begeistert von ihrem ofenwarmen Apelstrudel, Kirschkuchen, Pflaumenkuchen, Butterkuchen vom Blech sowie von dem Vollwertkuchen und der französischen Tarte. Meyers „Torte nach Sacher Art“ ist noch von jedem Pâtissier gerühmt worden. Verständlich, wenn sie denn auch ängstlich darüber wacht, dass niemand die Geheimnisse ihrer Backkunst ergründet.

Darüber hinaus setzt man bei „Rümanns“ auf ein gutes gastronomisches Angebot. Schon ab 7.30 Uhr gibt es belegte Brötchen, Brote mit hausgemachtem Belag sowie leichte Gerichte zum Mitnehmen etwa ins Büro. Inzwischen hat auch der Mittagstisch bei den Kielern und Besuchern der Stadt viel Anklang gefunden.

Auf einer besonderen Karte sind alle Gerichte aufgeführt, die es im Monat gibt und die täglich wechseln. Kalbsgeschnetzeltes mit Spätzle, Tafelspitz, Szegediner Gulasch und Kaiserschmarrn deuten einmal mehr auf die österreichische Küche hin, daneben aber sind auch norddeutsche Gerichte wie Kohlrouladen, Grünkohl mit Kasseler und Kochwurst, Königsberger Klopse oder Falscher Hase und anderes mehr auf der Speisekarte. Küchenchef Curtis Roberts und sein kleines Team verstehen sich bestens auf die schmackhafte Zubereitung der Gerichte. Und das zu einem PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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von 6,30 Euro Montag bis Donnerstag, Freitag von 5,90 Euro.

Die Wurst-Braterei ist schon wenige Tage nach Eröffnung der Renner: Hier wird über den Tresen Berliner Currywurst, Thüringer Bratwurst, kleine Nürnberger mit Kraut und Münchner Weißwurst in die Holstenstraße verkauft. „Ziel ist die Wiederbelebung der deutschen Wurstkultur“, betont Rüdel gegenüber der AHGZ.

Dass ein so arbeitsintensiver Betrieb mit viel Engagement und unternehmerischem Geschick geführt werden muss, ist Nicole Schmeken klar gewesen, als sie Anfang November die Leitung des Betriebes übernahm. „Es war für mich eine berufliche Herausforderung, die ich gern angenommen habe“, sagt die 34-Jährige, die in namhaften deutschen und Schweizer Hotels sowie auf Kreuzfahrtschiffen berufliche Erfahrungen gesammelt hat. Und sie ist sich sicher: „Bis zum nächsten Frühjahr sind wir der beliebteste Treffpunkt in der Stadt.“ Die Chancen stehen gut.

Heinz-Joachim Zinke


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