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Hat viel Neues zu präsentieren: Alfred Küpper, Generaldirektor im Steigenberger Airport Hotel Foto: Barbara Goerlich

Hessen

Tagen im eigenen Turm

Neuer, größer, schöner: Steigenberger hat sein Airport Hotel am Frankfurter Flughafen für 15 Millionen Euro umgebaut

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/1 vom 5. Januar 2008
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FRANKFURT. Für 15 Mio. Euro ist das Steigenberger Airport Hotel am Frankfurter Flughafen rundum erneuert worden. Jetzt kann das 1969 eröffnete erste deutsche Flughafenhotel mit einem der größten Konferenzzentren des Landes punkten. Ein Anbau hat dem Hotel einen großen Saal mit weiteren 650 Quadratmetern Fläche und einer lichten Höhe von 5,5 Metern beschert. Der Raum ist dreimal unterteilbar. Dort finden bei Theaterbestuhlung bis zu 1000 Gäste Platz. 650 Personen können bei parlamentarischer Sitzanordnung oder an Banketttischen untergebracht werden. Durch die verglaste Längsseite lassen sich großformatige Exponate, Kulissen oder Autos problemlos ein- und ausladen.

Konferenzgeschäft forcieren

Das Konferenzgeschäft ist traditionell das wesentliche Standbein des für Geschäftsreisende zentral gelegenen Hotels. Seit Abschluss der letzten Baumaßnahmen sogar mehr denn je. Im Verbund mit den bestehenden 36 Konferenzräumen ist das Airport Hotel nun einer der Anbieter in einer Größenklasse, die bundesweit nicht viele Hotels abdecken. Damit gehört das Haus zu den Big Playern der aufs Kongressgeschäft spezialisierten Hotellerie. „Seit September hatten wir schon mehrere Großveranstaltungen, die wir vorher nicht unterbringen konnten“, freut sich Generaldirektor Alfred Küpper. Am 22. Januar wird auch der erste Hotelkongress der AHGZ dort stattfinden. „Es gibt nur wenige Hotels in Deutschland, die in dieser Größenordnung operieren“, betont Küpper und resümiert: „Es war höchste Zeit, dass wir das angegangen sind.“

Zumal auch die Zimmer alle auf dem neuesten Stand sind. Im komplett entkernten sogenannten Tower, der 1990 angebaut worden war, sind 104 Zimmer und Suiten sowie eine Business-Lounge entstanden. Die Tower-Zimmer kosten 50 Euro Aufpreis und bieten dafür schickes Design, Großzügigkeit, Nespresso-Kaffeemaschinen, Flachbildschirme sowie Dusche und Badewanne aus edlen Materialien wie schwarzen Bisazza-Fliesen in den und einem Entree aus Naturstein. Die Duschen sind ebenerdig installiert, mit einem quadratischen Abflussfeld.

„Nun ist das ganze Haus rundum erneuert“, freut sich Küpper. Eine Hälfte der zehnten Etage wurde der neuen Lounge zugeschlagen. Die andere Hälfte nimmt die Präsidenten-Suite ein. „Für Gäste mit hohem Sicherheitsbedürfnis oder Teilnehmer einer Großveranstaltung, die unter sich bleiben wollen, können wir den Tower mit eigenem Eingang, Konferenzräumen und Infrastruktur komplett separieren“, führt er aus.

Technisch aufgerüstet

Küpper hat das mit 473 Zimmern größte Hotel der Steigenberger-Gruppe 1990 übernommen. Das Airporthotel gilt als „Cash-Cow“ des Steigenberger-Konzerns, mit einem Netto-Umsatz von gut 26 Mio. Euro und dem höchsten Gross Operating Profit (GOP) der Gruppe. Die letzte große Verjüngungskur im Haupthaus mit Lobby, Restaurants und dem kompletten „Back of the House“ liegt erst vier Jahre zurück. Die damals über 40 Mio. Euro hohe Investition hatte eine weiteren Umsatzschub zur Folge.

Das Airporthotel wurde 1969 als erstes deutsches Flughafenhotel mit 320 Zimmern als damals elftes Haus der Steigenberger-Kette eröffnet. Zum 20. Geburtstag des Hauses im Jahr 1989 wurde der „Executive Tower“ mit weiteren 104 Zimmern und einer 365 Quadratmeter großen Präsidenten-Suite eröffnet. Barbara Goerlich

www.airporthotel.steigenberger.de

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