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Sachsen

Verbesserung in der Freiluftgastronomie

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/15 vom 16. April 2005

RIESA Die Bedingungen für Gastronomen und Händler, ihre Leistungen im Freien anbieten zu können, sollen sich nach dem Willen der CDU-Fraktion im Riesaer Stadtrat wesentlich verbessern. Fraktionschef Norbert Paul will eine neue Gebührenordnung. „Wer Tische und Stühle außerhalb seines Restaurants oder Cafés aufstellen will, muss für sieben Monate von April bis Oktober zwölf Euro pro Quadratmeter bezahlen. Die Genehmigung muss immer wieder neu beantragt werden und läuft bürokratische Wege“, kritisierte er. Die Folge ist, dass kaum Freiplätze angeboten werden.

Paul schlägt vor, dass Gastronomen außerhalb ihrer vier Wände bis zu 30 Quadratmeter kostenlos betreiben dürfen. Auch in anderen Städten des Landkreises bleiben die Wirte lieber in ihren vier Wänden. In Zeithain müssen beispielsweise fünf Euro im Monat pro Quadratmeter gezahlt werden. Deshalb hat bisher kein Gewerbetreibender bei der Kommune einen Antrag gestellt. In Gröditz kostet der Quadratmeter Freiluftgastronomie pro Monat 5,11 Euro. Das Ergebnis: Im Rathaus hat man keine Arbeit mit Anträgen, und der Durst wird auf dem Parkplatz mit Getränken aus dem Supermarkt gestillt.

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