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Sicherte sich mit seinem Cartoon beim Stuttgart Award den 1. Platz: Der Brite Bill Stott

Aktion

Versteigerung von Reise-Cartoons

3. März 2009
von

STUTTGART. Eisbären, die Polarforschern den Weg erklären, verspätete Bockwürste im ICE-Bordrestaurant, Touristen, die in einem Paddelboot nach Australien fahren wollen: Wer den ersten Stock des Schauspielhauses vom Staatstheater Stuttgart betritt, kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr raus. Seit Montag werden hier vier Wochen lang 180 ausgewählte Arbeiten des diesjährigen Stuttgart Awards ausgestellt. Und das Schöne: Man kann sie alle ersteigern.

Denn am 1. April versteigert die Stuttgart Marketing GmbH ab 17 Uhr im Foyer des Schauspielhauses die humoristischen Exponate für einen guten Zweck. Der Erlös kommt der wohltätigen Aktion von „Weihnachtsmann & Co" zugute, die in Stuttgart das Brennpunktschulen-Projekt „Impuls - MusikTheaterTanz" unterstützt.

Bereits zum vierten Mal hatte die Stuttgart Marketing GmbH den Stuttgart Award, ein internationaler Wettbewerb für Cartoons und Karikaturen ausgeschrieben, an dem sich rund 700 Künstler aus 80 Ländern beteiligt hatten. Das diesjährige Thema lautete "Die Lust am Reisen". Von 2000 eingesandten Arbeiten wurden im Januar die besten prämiert.

Unter den 180 ausgewählten Arbeiten, die nun im Schauspielhaus zu sehen sind, finden sich dabei auch Exponate aus den Vorjahren zu den Themen Faszination Fußball, Auto und Wein. „Ich meine, die Auktion ist auch für Gastronomen, Hoteliers, Touristiker und andere Menschen aus der Reisebranche von großem Interesse. Und natürlich überhaupt für alle, die gerne lachen", sagte Klaus Lindemann, Geschäftsführer der Stuttgart-Marketing GmbH. "Ein toller Cartoon über Wein oder reisewütige Touristen bringt doch jeden Gast zum Schmunzeln. Sowas macht sich an jeder weißen Wand gut."

Der Einstiegspreis für einen Cartoon liegt bei 50 Euro. "Alle Bilder können dann gleich inklusive Rahmen mitgenommen werden", verriet Thomas Zell von "Weihnachtsmann & Co", der mit vielen Teilnehmern rechnet. "Im vergangenen Jahr sind 12.000 Euro zusammengekommen. Das wollen wir in diesem Jahr noch toppen. Dabei ist sicher hilfreich, dass wir mit dem Schauspielhaus einen zentralen und attraktiven Ort für die Versteigerung gefunden haben."

Theaterbesucher haben bereits jetzt die Gelegenheit die Auktionsbilder zu begutachten. „Wir öffnen eine Stunde vor der Vorführung. Da bleibt viel Zeit, um sich das Schönste auszusuchen", sagte der Intendant Hasko Weber augenzwinkernd. Und wem beim Anblick der Bilder durstig wird: "Die Theaterbar ist gleich in der Nähe", so Weber.

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