Niedersachsen
Vertriebshandbuch für die Hotellerie
Regionale und bundesweite Marketing-Möglichkeiten: CD-Sammlung gibt Einblick in die wichtigsten Vertriebswege
HANNOVER Eine wahre Fundgrube an Informationen für jeden niedersächsischen Hotelier haben Detlef Schröder und Renate Mitulla vom DEHOGA-Landesverband in dem Vertriebshandbuch – besser in der Vertriebs-CD – zusammengetragen. Die umfangreiche Sammlung, die als pdf-Datei übersichtlich gestaltet ist, gibt einen Einblick in die wichtigsten Vertriebswege der Hotellerie. Hintergrund der aufwändigen Arbeit ist, dass der Vertrag mit dem Hotelvertriebsberater Oliver Becker für kostenfreie Beratungen ausgelaufen ist. Der Landesverband hatte daraufhin beschlossen, ein solches Vertriebshandbuch zu entwickeln. Der Vorsitzende der Fachgruppe Hotels, Detlef Schröder, die Geschäftsführerin Renate Mitulla und Vertriebsexperte Oliver Becker haben in monatelanger, akribischer Arbeit dieses Standardwerk für den Vertrieb in der Hotel-Branche entwickelt.
An erster Stelle nach dem Vorwort stehen die regionalen und bundesweiten Marketing-Möglichkeiten, die der Verband selbst geschaffen hat. So wird das Internetportal „Buch den Norden“ sowie die Aktion „Gastlichkeit in Niedersachsen“ mit dem „Niedersachsenteller“ beschrieben. Außerdem finden sich Informationen über die deutsche Hotelklassifizierung sowie über die Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen. Es folgt eine Darstellung der Tourismusmarketing GmbH Niedersachsen, die gerade in jüngster Zeit verstärkt mit dem Gastgewerbe des Landes zusammenarbeitet. So etwa mit der Gemeinschaftsaktion „Servicequalität in Niedersachsen“, bei der Qualitätscoaches ausgebildet werden. Auch Vertriebsberater Oliver Becker hat ein eigenes Kapitel bekommen.
Über mehr als 20 verschiedene Hotelkooperationen informiert das Handbuch ebenso wie über eine Auswahl von Reiseveranstaltern. Besonderen Wert haben die Autoren dabei auf den Aspekt der Praxistauglichkeit gelegt: Auf den ersten Blick ist für den Nutzer ersichtlich, welche Kosten entstehen und wer der richtige Ansprechpartner bei Kooperationen und Veranstaltern ist.
Weitere Kapitel beschäftigen sich mit Online-Reservierungssystemen, Hotelführern und Hotelsoftware. Schließlich sind Messetermine notiert und ein Kurzlexikon erklärt die wichtigsten Begriffe aus der Branche.

