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Hotel Augustiner Kloster: Ein stimmiges Konzept in der Vulkaneifel

© Heinz Feller

Rheinland-Pfalz

Vom alten Kloster zum neuen Hotel

Das Hotel Augustiner Kloster ist dank Top-Gastronomie ein Wallfahrtsort für Feinschmecker

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/25 vom 21. Juni 2008
von

HILLESHEIM. Was zunächst eine kühne Vision war und von vielen Zweiflern für eine verrückte Idee gehalten wurde, ist seit der offiziellen Eröffnung im September vorigen Jahres Realität: In den historischen Mauern des ehemaligen Augustiner-Klosters Hillesheim aus dem 13. Jahrhundert wurde ein modernes 4-Sterne-Hotel für Wochenend- und Kurzurlauber sowie Tagungs- und Seminargäste eröffnet. Weit mehr als 2 Mio. Euro steckte der Investor, die Hotel Augustiner Kloster GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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, in das Sanierungsprojekt. Das Ergebnis: ein hochwertiger Hotel- und Gastronomiebetrieb mit unverwechselbarem Ambiente.

Ora et labora in convice – bete und arbeite in der Gemeinschaft. Hoteldirektor Christoph Böhnke möchte dieses Credo in die heutige Zeit übersetzen: „Konzentriert arbeiten, gesellig sein, gut essen und trinken, viel Kultur und drum herum eine intakte Natur“. Der 33-jährige gebürtige Aachener absolvierte zunächst seine Ausbildung zum Hotelbetriebswirt und Hotelkaufmann im Park-Hotel Nümbrecht und war zuletzt im Bayerischen Hof in München in der Gastronomiedirektion tätig. „Die Grundidee bestand darin, das klösterliche Ambiente herauszustellen und mit einer modernen und anspruchvollen Ausstattung zu kombinieren“, so Böhnke. Er legt großen Wert darauf, dass trotz gastronomischer Nutzung nicht der Eindruck von Raum und Zeit des klösterlichen Lebens verloren geht. Innenhof und Garten bleiben ein Ort der Beschaulichkeit, aber auch der Geselligkeit – selbst bei noch so großem Teller- oder Gläsergeklapper.

In den 57 Zimmern vermitteln Erdtöne, fein lackierte Möbel und viel Tageslicht ein ästhetisches Gleichgewicht zwischen edler Ausstattung und klösterlicher Umgebung. Alle Zimmer verfügen über Marmorbad mit begehbarer Regenwalddusche, Minibar, Sat-TV, Telefon, kostenlosem High-Speed-Internetanschluss, Fön und Bademantel für das neu gestaltete SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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Auch Küchenchef Pascal Valet versucht mit seiner sechsköpfigen Brigade eine kulinarische Brücke über die Zeiten zu schlagen. Seine besondere Liebe gilt der leichten französisch-mediterranen Küche, ergänzt durch regionale Komponenten. Die Gastronomie wird sich mit ihrer leistungsgerechten Preisgestaltung – gebratenes Kalbsbries mit Serranoschinken und Salbei auf einem Wildkräutersalat für 12 Euro oder Millefeuille vom Steinbeißer an Ragout von Spargel und Morchel mit Reistimbale für 17 Euro – fraglos zu einem kulinarischen Aushängeschild in der Vulkaneifel entwickeln. Synergieeffekte erhofft man sich durch den nahe gelegenen Nürburgring, den Golfclub Eifel und das direkt neben dem Hotel eröffnete Kriminalhaus mit Buchhandlung und dem deutschen Krimiarchiv mit 26.000 Bänden. Heinz Feller


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