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Lutz Hagen Mamerow will vor allem neue Ideen entwickeln. Foto: Schwittay

Brandenburg

Vom Hummer bis zum Eintopf

In der „Gänseburg“ werden auch ausgefallene Wünsche erfüllt / Kein Gericht teurer als 10 Euro trotz hohem Qualitätsanspruch

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/20 vom 21. Mai 2005

PERLEBERG Wie kann ich eine Gaststätte, die schon einige Pächter gesehen hat, wieder auf rentable Beine stellen? Vor dieser Frage stand Lutz Hagen Mamerow, als er sich für die „Gänseburg“ in Perleberg interessierte. Für den gelernten Koch und Küchenmeister stand fest, „dass wir hier in Zukunft dem Gast etwas anderes bieten müssen.“

Das Restaurant in einem alten Wallgebäude konnte von der Struktur her nicht verändert werden. Die Initiative musste also aus dem Bereich Küche kommen. Dazu gehören in erster Linie frische Produkte, die von einheimischen Erzeugern aus der Region stammen. Etwas Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch"), etwas Fleisch und verschiedene Gemüse. „Bei mir kostet kein Gericht mehr als 10 Euro und das ist durchaus auch mit einem hohen Qualitätsanspruch machbar“, so Mamerow.

Mindestens einmal im Monat soll es ein besonderes EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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in der „Gänseburg“ geben. Etwa ein Überraschungsmenü für den Partner. Auf Vorbestellung kocht Lutz Mamerow das, was der Gast haben möchte. „Wir können fast alle Wünsche erfüllen. Dazu zählen auch ausgefallene Dinge wie ein T-Bone-Steak, das sich ein Gast zum Valentinstag bestellte“. Hummer, Austern (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Austern"), aber auch ein deftiger Eintopf, all solche Dinge stehen auf der Wunschliste der Besucher. „Wir werden diese Aktion im gewissen Turnus beibehalten.“ Der 51-jährige Mamerow hat nach seiner Kochausbildung in Berlin im diplomatischen Bereich gearbeitet und dort für Persönlichkeiten gekocht. 1992 übernahm er in Glöwen als gastronomischer Direktor den Küchenbetrieb der Arbeiterwohlfahrt im Land Brandenburg. Vier Jahre später wurde der Bereich von der AWO ausgegliedert und Mamerow machte sich mit einer GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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selbstständig. Fortan kochte er in seiner Großküche täglich 1400 Essen für 10 verschiedene Standorte in Brandenburg. In einem Modellprojekt entwickelte er ein Kinderrestaurant, wo die Kleinen von Servicekräften bedient werden. In der „Gänseburg“ will der neue Chef mit einem kleinen Team und einer bodenständigen Küche mit zahlreichen Highlights für eine Kontinuität unter seinen Gästen sorgen. „Das wird klappen, da bin ich mir ziemlich sicher“.

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