Hamburg
Vor der Wahl Farbe bekennen
Tourismusverband legt Politikern Forderungskatalog vor
HAMBURG (pz). Am 29. Februar findet in der Hansestadt eine Bürgerschaftswahl statt. Aus diesem Anlass hat der Tourismusverband Hamburg e.V. (TVH) den Spitzenkandidaten aller Parteien einen Katalog mit zentralen Forderungen zugeleitet, um den Politikern, die Hamburg künftig regieren wollen, Gelegenheit zu geben, noch vor der Wahl Stellung zu beziehen.
„Wir fordern die langfristige Absicherung der Arbeit, die die Hamburg Tourismus GmbH für die Stadt leistet“, so der TVH-Vorsitzende Senator a.D. Wilhelm Rahlfs. „Eine zehnprozentige Kürzung der Zuwendungen im Jahr 2006 halten wir für nicht vertretbar. Darüber hinaus muss die Konkurrenzfähigkeit der Hamburg Messe und Congress GmbH an ihrem jetzigen Standort durch weiteren Ausbau gesichert werden.“
Nach Ansicht von Rahlfs müssten zudem Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft 2006 und die Internationale Gartenbauausstellung IGA rechtzeitig touristisch vermarktet werden. Ferner brauche Hamburg ein Verkehrsleitsystem, das die zügige Anfahrt von Hotels und Sehenswürdigkeiten auf direktem Weg gewährleistet.
Weiter fordert der TVH, wirtschaftliche Großprojekte wie das Airbus-Gelände auf Finkenwerder und den Container-Terminal Altenwerder stärker für den Tourismus zu nutzen. Sodann müssten die in der HafenCity geplanten Projekte schneller umgesetzt werden – etwa die Schifffahrts- und Marinesammlung im Kaispeicher B, der Traditionshafen, die Musikhalle, das Großaquarium und der Kreuzfahrtterminal.
Der Tourismus ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig für Hamburg. Er sichert rund 60.000 Arbeitsplätze und generiert knapp 3

