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Auf Werbetour: (von links ) Klaus-Dieter Richter, die deutsche Weinkönigin Katja Schweder und Projektleiter Reiner Jäck Foto: Marion Schlag

Berlin

Weingärten in der Stadt

DEHOGA-Initiative und Marketingstrategie zeigen Erfolge

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/37 vom 15. September 2007
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BERLIN. Die ursprünglich aus dem Rheinland-Pfalz stammende Weingarten-Institution gewinnt auch an der Spree immer mehr Anhänger. Rund drei Dutzend Restaurants und Hotels haben sich in den vergangenen fünf Jahren für eine derartige Open-Air-Gastronomieform entschieden. Belohnt wird dieses Engagement seitdem mit einer Stippvisite der amtierenden Deutschen Weinkönigin. In diesem Jahr nahm Katja Schweder die neuen Rebsaft-Locations unter die Lupe.

Zehn Besichtigungen standen auf dem Terminkalender. Die Tour führte quer durch die Stadt: von den Spandauer Restaurationen St.-Engelmar-Tag und Steile Stiege über die Villa Rixdorf in Neukölln bis zum Lokal Zander im Prenzlauer Berg. Auch das stadtbekannte Restaurant Paris-Moskau nahe dem neuen Hauptbahnhof hat sich einen Weingarten zugelegt.

Begleitet wurde die Weinkönigin von Klaus-Dieter Richter, dem für den Bereich Gastronomie zuständigen Vizepräsidenten des Berliner DEHOGAAbk. für Deutscher Hotel- und Gaststättenverband.
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-Verbands, und von Reiner Jäck, Projektverantwortlicher und „Vater der Berliner Weingarten-Idee“. Ziel der Aktivitäten ist es, für das ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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Weingarten in der Hauptstadt eine einheitliche Markenstrategie mit hoher Wiedererkennbarkeit zu entwickeln.

Das Potenzial ist ausbaubar, denn eine Vielzahl gastronomischer Betriebe verfügt über ein gut gestaltbares Areal im Freien, beispielsweise durch die Nutzung von Hofflächen. „Das Einfache an dieser faszinierenden Idee ist“, so DEHOGA-Vizepräsident Richter, „in den meisten Fällen ist der geeignete Ort schon da, er braucht nur noch den einladenden Namen: Weingarten.“ Ausdrücklich verweisen die Initiatoren darauf, dass die Initiative keine Konkurrenz
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zu den beliebten Biergärten sein soll, sondern eine „sympathische Ergänzung kultivierter deutscher Gastlichkeit“. Entscheidend ist das Grundkonzept des Betriebes: Ambiente, das Speisen- und Getränkeangebot sowie die Gästestruktur.

Nicht zuletzt aus Lärmschutzgründen genießen in Berlins dicht besiedelten Innenstadtbereich romantische Weingärten auch bei den Anwohnern eine hohe Akzeptanz. schl

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