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Thüringen

Wenig Reaktion

Wirte und Gäste nehmen Mehrwertsteuererhöhung gelassen hin

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006
von

JENA. Die bevorstehende Mehrwertsteuer), ^ Umsatzsteuer.
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-Erhöhung wird von Thüringer Gastronomen und Hoteliers mit großer Gelassenheit gesehen. Wie einige von ihnen mit eventuellen Preiserhöhungen umgehen, teilten sie der AHGZ mit.

„In dieser Phase müssen wir auf jeden Fall ehrlich gegenüber den Gästen bleiben“, betont Bernd Adam, Inhaber des Hotels Reussischer Hof in Schmölln. Adam ist auch Vorsitzender des Ostthüringer Hotel- und Gaststättenverbands. Falsch sei es, die höhere UmsatzsteuerVerkehrssteuer, mit der grundsätzlich jeder Ver- oder Gebrauch von Waren und Dienstleistungen belastet wird.
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als Vorwand für unbegründete Preiserhöhungen zu nutzen. Wenn Lieferanten teurer würden, seien Preiserhöhungen nötig, sagt Adam. Aber auch das müsse so geschehen, dass es der Gast mitbekomme.

Gastwirt Achim Bartholome vom Kickelhähnchen Geschwenda hat seine Preise schon angehoben – wegen den teueren Zulieferungen. So werde er zum 1. Januar gleich die richtigen Preise haben. Die Gäste akzeptierten dies. „Allerdings fragen sie“, so Bartholome, „ob weitere Preiserhöhungen folgen werden.“

Auch die Tendenz, wegen der Mehrwertsteuer Investitionen vorzuziehen, war für die Gastwirte der Region kein großes Thema. Ralf Krahmer, GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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des Jenaer Fair Resort Hotels: „Investitionen werden bei uns per Gesellschafterbeschluss ein Jahr im voraus geplant und genehmigt. Da wir aus dem laufenden Cash flow investieren, werden die Investitionen je nach Ertragslage dann umgesetzt.“ Allerdings seien sämtliche Preise im Hotel „bereits angepasst“ worden, um die Erhöhung ab 2007 zu kompensieren. „Bisher gab es darauf nur geringe Reaktionen von unseren Gästen“, betonte Krahmer. eta


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