Drei Fragen an
Wilfried Bartels
1. Sie haben Ihren gesamten Küchentrakt komplett erneuern lassen. Was war der Grund für diesen Rundumschlag? Zur Vermeidung von Investitionsstaus, in welchem Bereich des Betriebes auch immer, sind jährliche Investitionen ein absolutes Muss. Gelegentlich kommen dann auch Investitionen dazu, die der Kapazitätserweiterung des Gesamtbetriebes oder der Arrondierung des Betriebsgeländes dienen. Ich kann Ihnen sagen, dass wir in den vergangenen 40 Jahren umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro ins Objekt investiert haben. Bei der Küche war es Zielvorgabe, den Energieverbrauch drastisch zu senken und mit modernen Rückgewinnungsmöglichkeiten zu kombinieren. 2. In einem denkmalgeschützten Haus ein auf optimale Funktionalität ausgerichtetes Arbeitsfeld zu schaffen, dürfte nicht unproblematisch sein? Stimmt, zumal wir mit der zur Verfügung stehenden Fläche auskommen mussten. In einem historischen Gebäude kann man nicht mal eben schnell eine Wand einreißen. Im Übrigen ging es uns nicht ausschließlich um optimale Funktionalität, es sei denn, Sie rechnen optimierte Arbeitsbedingungen für unser Köche-Team dazu. Das neue Equipment entspricht auch hier dem derzeitigen Stand der Technik. Wir haben uns deshalb eines Herstellers bedient, der noch dazu aus Region stammt, was die nötige schnelle Kommunikation natürlich erleichterte. (Anm. d. Red: MKN in Wolfenbüttel). Dank der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Architekt, Küchenbaufirma und unserem Köche-Team konnten wir größere Probleme weitestgehend vermeiden. 3. Rund 800.000 Euro hat allein die Küche gekostet. Hat Ihnen die reduzierte Mehrwertsteuer), ^ Umsatzsteuer. Natürlich fällt es leichter, eine solche Maßnahme anzugehen, unabhängig von ihrer Notwendigkeit. Die reduzierte Mehrwertsteuer ist eine absolute Unterstützung für einen Wirtschaftsbereich, der extremen finanziellen Belastungen und Schwankungen unterworfen ist.
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