Sachsen
WM-Gewinne angelegt
Hotel im Sachsenpark investiert 350.000 Euro in neue Küchenausstattung und neue Technik
LEIPZIG. Neue Hightech-Küche im Hotel im Sachsenpark: „Entkernt, gefliest, zentrale Lüftung und Kühlung sowie Kochtechnik in Modulbauweise“, zählt Hoteldirektor Thomas Borst die wichtigsten Neuerungen auf.
Überdurchschnittliche Einnahmen aus dem WM-Geschäft machten die Investition kurzfristig möglich. Borst hofft, dass sich die zirka 350.000 Euro im Zeitraum von zwei nur zwei Jahren amortisiert haben. Das F&B-Geschäft des 1993 mit 112 Zimmern eröffneten 4-Sterne-Hotels steuert derzeit bei 55 Prozent Bettenauslastung rund ein Drittel des Umsatzes bei. Dank der Neuen Messe in der Nachbarschaft wuchs der Speiseabsatz um 50 Prozent. Bei durchschnittlich 150 Frühstücksgästen, 50 bis 60 Lunchgästen sowie 150 Gedecken am Abend war die alte Küche zunehmend an Kapazitätsgrenzen gestoßen. „Hinzu kommt eine wachsende Zahl von Caterings für bis 50 Personen“, so Borst.
„Der nach Arbeitsabläufen optimierte Technikeinbau erspart uns viel Rennerei“, sagt Küchenmeister Mike Schneider. Seit sieben Jahren ist er im Hotel beschäftigt. Dank Induktionsherd entfalle das früher übliche Vorheizen. Überkochen und festgebackene Krusten auf der Herdplatte gehörten der Vergangenheit an, so Schneider. Auch die Gäste profitieren von der neue Küchentechnik. „Frisches Brot zu jeder Zeit, Roastbeef oder Entenbrust à la minute machen uns auch bei großem Andrang keine Probleme mehr“, berichtet Schneider. Die Investitionen schlagen auch in der Kostenbilanz positiv zu Buche: Zirka 20 Prozent beträgt die Energieeinsparung. jg
