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Regional & Lokal

Wo jetzt der Ball rollt

Frankfurter Gastronomen setzen auf die Fußball-EM

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/24 vom 14. Juni 2008
 Barbara Goerlich

Frankfurt. Fußballfans haben in Frankfurt zur Europameisterschaft die Qual der Wahl. Kerstin Junghans hofft auf „einen Schub“ für die Branche. Die Geschäftsführerin des DEHOGA
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Frankfurt rechnet vor allem im Umfeld der Public-Viewing-Zone mit guten Geschäften.

Vor den Kneipen am Bornheimer Uhrtürmchen standen am Auftakt-Wochenende mehrere große Flat–screens. Jeder Platz besetzt, vor dem Irish Pub, dem Hannibal und beim Döner. Auf der oberen Berger Straße verschmolzen die Terrassen der Kneipen, Lokale und Eisdielen zu einer einzigen Open-Air-Party. Alle haben Fernseher draußen und zapfen, was die Gläser halten. Besonders große Lein- wände bieten der King-Kamehameha-Beachclub und der Hafen 2, beide in Offenbach. Auch Felix Nowak, der sein Main-Café am Flussufer anfangs zur fußballfreien Zone erklären wollte, hat längst kapituliert und einen großen Flachbildschirm angeschafft. In der Gerbermühle haben Mickey Rosen und Alex Urseanu für die mehr als 400 Außenplätze eine 12-Quadratmeter-Leinwand aufbauen lassen. Auch das Diamonds and Pearls am P&C-Parkhaus hat ein EM-Studio eröffnet. Das gesamte Lokal ist mit Kunstrasen und Spielfeldmarkierungen verziert. Die Mitarbeiter treten in Fußball-Montur auf und sind mit gelben und roten Karten ausgerüstet, falls sich die Gäste danebenbenehmen.

„Beamer ausverkauft“, meldete eine Lokalzeitung. Kein Problem für Axel Hölzer. Der Wirt des Drosselbart an der Eschersheimer Landstraße besitzt seit der WM einen Beamer. Die „vierstellige Investition“ habe sich gelohnt, meint der Wirt. In der Hausbrauerei 12 Apostel an der Rosenberger Straße steht die Großbildleinwand im Innenraum. Zu deftigen Spezialitäten aus den 16 teilnehmenden Nationen schmecken die hausgebrauten Biere. Im Bahnhofsviertel lockt das Ristorante Armonia mit günstigen Bierpreisen – 0,5 Liter für 3 Euro –, während die Pizzeria Italia ganz in den italienischen Landesfarben dekoriert ist. Extragroße Pizza „tri colori“ gibt's für 5 Euro, während der Fußball auf dem Bildschirm rollt. Barbara Goerlich


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