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Berlin

Zuwachs an ausländischen Gästen

Tourismus-Zahlen für das erste Halbjahr 2005 / Plus an Gästen von 8,1 Prozent gegenüber 2004 / Hoffnungsvolle Stimmung

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/37 vom 17. September 2005
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BERLIN Das Statistische Landesamt Berlin hat jetzt die Tourismus-Zahlen für das erste Halbjahr 2005 vorgelegt. Und dabei ist der Trend eindeutig: Die deutsche Hauptstadt hat in der Gunst ausländischer Gäste zugelegt.

Immerhin kamen in den ersten sechs Monaten 852.789 ausländische Gäste (+ 17,9 %) in die deutsche Hauptstadt und buchten hier 2.175.290 Übernachtungen (+17,0%). Die Zuwächse sind viel versprechend.

Denn auch der Anteil der Inlandsgäste ist entsprechend gewachsen (Gäste: 2.128.871/+ 7,5 %; Übernachtungen: 4.522.313/+ 7,3 %). Zusammen ergibt dies ein beachtliches Wachstum im zweistelligen Bereich: 2.981.660 Berlin-Besucher (+ 9,8 %) nahmen 6.697.603 Übernachtungen (+ 10,3 %) in Anspruch. Nebenbei bemerkt: Im Juni gab es in der deutschen Hauptstadt 81.242 Betten, knapp 5300 mehr als 12 Monate zuvor. Diese waren zu 46,1 Prozent (1. Halbjahr 2004: 45,3 %) ausgelastet.

Für Beherbergungsgewerbe – Hotels, Hotels garnis, Pensionen und Gasthäuser –, ergibt sich ein erfreuliches Bild (solange man nicht nach dem erzielten ZimmerpreisRegulärer Preis pro Zimmer , auch Zimmerrate genannt.
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fragt): Im ersten Halbjahr wurden 2.621.968 Gäste gezählt – ein Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2004. Entsprechend die Zahl der gebuchten Übernachtungen: 5.687.702 – ein Plus von 7,8 Prozent. Besonders erfreulich ist das bei ausländischen Gästen zu verzeichnende Wachstum: Bei den Gästezahlen betrug es 14,9 Prozent (absolut: 746.358), bei den Übernachtungen 13,4 Prozent (absolut: 1.874.874).

Aus dem europäischen Ausland kamen 636.000 Besucher (+19,4 %), wobei die Spanier mit 51.300 Besuchern (+ 65,7 %), dominierten, gefolgt von den Briten (110.600/+26,6 %) und den Niederländern (73.200/+ 25,7 %). Aus Amerika kamen 108.000 (+17,3 %), wobei die US-Amerikaner dominierten (82.400/+15,8%). Aus dem asiatischen Raum kamen 70.000 Besucher, ein Plus von 12 Prozent. Die Verweildauer der ausländischen Gäste betrug 2,6 Tage. Die Experten sind sich einig, dass ein ziemlicher Teil des Wachstums auf die Billig-Airlines ebenso zurück zu führen ist wie die neuen Langstreckenflüge in die USA.

Seitens der BTM zeigte man sich etwas enttäuscht angesichts des zu gering ausgefallenen Anteils von Besuchern vom nordamerikanischen Markt. Der allerdings ist riesig, und die von der BTM dort eingesetzten Mittel reichen wohl kaum, um diesen abzudecken, sondern können nur punktuell eingesetzt werden. Nichtsdestotrotz – die Zuwächse stimmen hoffnungsvoll.

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