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Nie zufrieden: David Kikillus Foto: Hotel

Bocuse d'Or

„Ausrutscher sind nicht erlaubt“

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/7 vom 11. Februar 2012
von

Welche Bedeutung hat ein solcher Wettbewerb für Sie?

Kikillus: Er ist immens wichtig. Ich bin ein Mensch, der seine Bestätigung braucht. Zufrieden bin ich eigentlich nie. Ich will auch sehen, auf welchem Stand meine Kollegen sind. Eine gewisse Konkurrenz
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besteht durchaus, jeder möchte besser sein als die anderen.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?

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Kikillus: Ich bin relativ offen und entspannt. Wenn mir eine Idee kommt, setze ich sie um. Große Menüs arbeite ich nur selten detailliert aus. Bevor die Gerichte nicht auf dem Teller sind, habe ich noch keine Ahnung, wie sie am Ende aussehen.

Wie verlief Ihr Weg zum Bocuse d’Or?

Kikillus: Die Bewerbung war meine eigene Entscheidung, ich wollte es einfach wissen. Es gab diverse Vorgaben wie Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch") oder Maispoularde. Offenbar konnte ich die Jury mit meinen zwei Tellergerichten und den zwei Platten überzeugen. Einige Male haben wir die Abläufe in einer Nacht- und Nebelaktion durchprobiert.

Wo sind die Hürden bei diesem ambitionierten Wettbewerb?

Kikillus: Handwerklich muss alles perfekt sitzen, Ausrutscher sind nicht erlaubt. Bei den Rezepten versuchte ich einen Mittelweg zu finden zwischen Klassik und Moderne. Denn auch die Jury ist entsprechend durchmischt. Allzu viel Energie konnte ich aber nicht in die Vorbereitung stecken. Mein Hauptaugenmerk liegt auf meinen Restaurants.

Was lockte Sie von Düsseldorf nach ?

Kikillus: Ganz einfach – Düsseldorf ist nicht meine Stadt. Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets und wollte zurück. Ausschlaggebend waren dann dieses wunderschöne neue Hotel und die Möglichkeiten, die ich hier habe.

Die Fragen stellte Regina Goldlücke




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