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Eckart 2012: (von links) Preisträger Andoni Luis Aduriz, (Preis für Innovation 2012) mit Eckart Witzigmann, Shalom Kadosh, (Koch-Kunst) und  Peter Kubelka (Preis für Lebenskultur) Foto: Veranstalter

Preise und Trophäen

"Eckart" in drei Kategorien verliehen

16. Oktober 2012
von  

MÜNCHEN. Im BMW-Museum wurde der Internationale PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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erstmals in Partnerschaft mit verleihen. Der Internationale Award  – ab diesem Jahr trägt der Preis den Vornamen seines Gründers –  würdigt herausragende Leistungen der Kochkunst und wird in den Kategorien 'Große Kochkunst', 'InnovationBezeichnung für die Suche nach Neuentwicklungen, Verbesserungen und Veränderungen der Unternehmensleistungen.
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' sowie für Projekte vergeben, die sich durch ihr Engagement für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung auszeichnen. Die wird seit 2004 verliehen.

Die drei Preisträger 2012  sind Shalom Kadosh, und Peter Kubelka. Andoni Luis Aduriz, San Sebastian, erhielt den Internationalen Eckart Witzigmann Preis für Innovation 2012. Andoni Luis Aduriz mit seinem Restaurant Muggaritz  gilt als einer der besten Köche der Avantgarde. Er mache sich laut Jury in „beeindruckender Weise sich die Errungenschaften der modernen Technik für seine Küche zunutze. Berühmt ist er für seinen sensiblen Umgang vor allem mit Kräutern und Gemüse“.

Shalom Kadosh, Tel Aviv und Jerusalem, erhielt den Internationalen Eckart Witzigmann Preis für Koch-Kunst 2012. Shalom Kadosh kocht koschere Speisen in Israel. Er führt die Einflüsse aus 70 Kulturen zusammen. Sein Traum: Mit gutem Essen Frieden schaffen. „Der Preis ist für mich eine große  Ehre. Er ist auch ein Zeichen für junge Leute, dass in Israel sich Neues in der Gastronomie entwickelt“.

Peter Kubelka, Wien, erhält den Internationalen Eckart Witzigmann Preis für Lebenskultur 2012. Peter Kubelka, der österreichische Experimentalfilmer und Künstler, ist der erste, der das Kochen explizit an einer Kunsthochschule als Kunst gelehrt hat. Für Kubelka ist Kochen die älteste bildende Kunst überhaupt: „Kochen ist ein informatives Bergwerk, um herauszufinden, wie sich das Menschen-Tier ernährt. Ein Löffel ist eines der ältesten Werkzeuge überhaupt. Ein Abbild von Unterarm und hohler Hand“.

Spitzengastronomie trägt Verantwortung

Eckart Witzigmann betonte die Verantwortung, die die Spitzengastronomie heute hat: „Viele Menschen interessieren sich für gutes Essen. Die Qualität der Produkte ist mit ausschlaggebend für ein gutes Ergebnis. Es ist nicht egal, woher die Produkte kommen und wie sie zubereitet werden. Die Qualität der Produkte und ihre Zubereitung entscheiden über den Geschmack und nicht zuletzt über das Wohlbefinden von Mensch und Natur. Hier haben wir als Köche eine hohe Kompetenz und eine große Verantwortung."

Friedrich Eichiner, Finanzvorstand der BMW AG)Abk. für Aktiengesellschaft.
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, betonte, dass die Kooperation mit Witzigmann mehr als SponsoringFörderung von Personen oder Organisationen im kulturellen, sportlichen, ökologischen oder sozialen Bereich durch Unternehmen mithilfe von Geldern oder Sachleistungen.
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sei: „Es ist für uns eine Partnerschaft, eine Zusammenarbeit. Es geht um Nachhaltigkeit, Qualität und Handwerk. Wir sehen uns auch in der Verantwortung für Gesundheit am Arbeitsplatz“.

Eichiner begrüßte, dass der Eckart in Zukunft eine wissenschaftliche Begleitung hat: BMW war zudem Gastgeber eines Expertensymposiums im Vorfeld, das den Preis künftig wissenschaftlich begleitet. Das Thema: gutes und nachhaltiges Essen am Arbeitsplatz. Dabei haben Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg innovative Thesen zur KantineVerpflegungseinrichtung mit Verkauf von Speisen und Getränken, gewöhnlich zu ermäßigten Preisen, an bestimmte Personengruppen.
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der Zukunft erarbeitet (Ergebnisse unter: .de/news).

Zur kreierten zwölf internationale Spitzenköche, mit insgesamt 22 Michelin-Sternen ein 6-Gänge-Menu im Dialog: Jonnie Boer mit Thomas Bühner, Marc Haeberlin mit Tohru Nakamura, Harald Wohlfahrt,  Tanja Grandits mit  Jörg Sackmann, Martin Fauster mit Hans Haas und Claus-Peter Lumpp mit Andoni Luis Aduriz.

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