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Neue Ideen für die Gastro: Beim Internorga-Startup-Wettbewerb präsentieren sich kreative Konzepte

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Finalisten für Gastro-Startup-Wettbewerb stehen fest

25. Januar 2016

HAMBURG. Die Gastro-Branche hat einiges zu bieten, was kreative Neuheiten angeht. Viele Quereinsteiger, aber auch erfahrene Gastronomen, haben sich beim Gastro-Startup-Wettbewerb der Fachmesse beworben. Sechs Bewerber schafften es ins Finale. Sie dürfen am Messefreitag, den 11. März, ihr Gastro-Konzept auf der Internorga präsentieren.

Vor Ort entscheidet das Fachpublikum dann über den Sieger. Dieser erhält ein DarlehenSchuldrechtlicher Vertrag, der den Darlehensgeber verpflichtet, einen bestimmten Geldbetrag oder eine Sache dem Darlehensnehmer zur Verfügung zu stellen.
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über bis zu 50.000 Euro, eine Beratung von den Experten der Leaders Club Concepts GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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sowie Zutritt zu den Internorga Foodservice-Events. Darüber hinaus bietet die ECE, Deutschlands größter Betreiber von Einkaufszentren, einem der sechs Finalisten einen Platz in einem ihrer Einkaufszentren in Deutschland.

„Wir haben uns sehr über die vielen tollen Bewerbungen für unseren Gastro-Startup-Wettbewerb gefreut, es waren und sind wirklich eine Menge gute Konzepte dabei. Das Finale auf der Internorga sollten die Besucher sich nicht entgehen lassen“, sagt , Geschäftsbereichsleiterin bei der Hamburg MesseIm wirtschaftlichen Sinne eine zeitlich begrenzte, wiederkehrende Veranstaltung auf einem bestimmten Gelände, die es Produzenten oder Verkäufern einer Ware bzw.
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und Congress GmbH. „Es gibt in der Gastronomie viele Quereinsteiger, das hat sich auch bei den Teilnehmern heute wieder gezeigt. Und man merkt schnell, wer richtig für seine Idee brennt – ohne Leidenschaft und harte Arbeit bleibt das beste Gastro-Konzept auf der Strecke“, sagt , der zusammen mit einem Fach-Gremium die Finalisten ausgewählt hat.

Muttis – Mit Liebe Hausgemacht, Bernau bei Berlin

Beim Hausmannskonzept „Muttis“ dreht sich alles um die beliebtesten Klassiker der deutschen traditionellen Imbisskultur: Kartoffel, Wurst und Co. „Bei uns soll es eben schmecken wie bei Mutti“, so Ideengeber Sandor Tettlak. „Muttis“ soll aber auch zeigen, dass Hausmannskost weder hausbacken noch ungesund ist. Tettlak und sein Team tüfteln seit zwei Jahren am Konzept, ein erster Standort ist in Aussicht. Eine weitere Expansion können sie sich dann über ein Franchisekonzept vorstellen.

Isabella - Glutenfreie Patisserie, Düsseldorf

Nach der Diagnose Glutenunverträglichkeit widmete sich Isabella Krätz als gastronomische Quereinsteigerin der Entwicklung von glutenfreier Pâtisserie. Im Juli 2015 eröffnete sie mit Unterstützung ihrer gesamten Familie die erste Filiale von Isabella. Der Betrieb in Düsseldorf serviert Kleingebäck, feine Backwaren sowie Brot und Brötchen – alle Rezepturen sind selbst entwickelt, natürlich gluten- und größtenteils laktosefrei. Mit dem Gewinn des Startup Wettbewerbes möchte das junge Unternehmen einen weiteren Standort oder Online-Shop finanzieren.

Laden ein, Köln

Immer anders, immer lecker: Mit dem Restaurant-Sharing-Konzept Laden ein in Köln ein bieten Till Riekenbrauk, Vincent Schmidt und Mathes Robel gelernten oder Hobby-Gastronomen die Möglichkeit, ihre kulinarische Vision für einen befristeten Zeitraum von zwei Wochen zu verwirklichen. So welchselt im Laden ein nicht nur alle zwei Wochen die Karte, sondern auch Köche, Kellner und Konzepte.

La Cevicheria – Kreative Peruanische Küche, Frankfurt

Inspiriert von einer Südamerika-Reise holt der erfahrene Gastronom Daniel Nawenstein die peruanische Küche nach Deutschland und interpretiert sie auf modernstem Niveau. Herzstück der Speisekarte sind Ceviches, Salate aus marinierten Meeresfrüchten. Mit Unterstützung seiner peruanischen Frau Heidi und einem peruanischen Koch eröffnet Daniel Nawenstein im März sein Restaurant „La Cevicheria“ in Frankfurt, in direkter Sichtweite des Merianplatzes.

What the Food!, Frankfurt

Im Juli 2015 eröffneten Ekaterina Bozoukova und Nina-Katharina Rümmele in Frankfurt ihren ersten What the Food!-Laden im Bahnhofsviertel. Mit dem Konzept widmen sich die beiden Gastro-Quereinsteigerinnen gesunder, frischer und regionaler Kost. Das Angebot umfasst Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen und wird durch Kooperation mit dem Lieferdienst Foodora auch nach Hause oder ins Büro geliefert. Ziel ist es, in Kürze einen zweiten Laden in Frankfurt zu eröffnen, danach kurzfristig regional und langfristig auch national zu expandieren.

Woop Woop Ice Cream, Berlin

„Unsere Mission: Das beste Eis der Welt herstellen. Und zwar mit großem Spektakel“, so beschreiben Philipp Niegisch und Boris König ihre innovative Eiszubereitung mit eigens entwickelter Technologie. „Mit der Einspritzung von Minus 196 Grad kaltem Stickstoff können wir alles schockgefrieren – frische Früchte, aber auch Brownies oder Cheesecake.“ Das Duo hat seine Idee des besonderen Eiserlebnisses 2015 in einem Food Truck umgesetzt und plant nun die Eröffnung eines stationären Woop Woop Ice Cream Store – am liebsten in Berlin Mitte.

red/rk


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